Fotovoltaik auf dem Dach der Farm
Derzeit läuft ein Projekt zum Aufbau eines
Competence Centre for Renewable Energy. Auf dem Dach der Farm in Nyangbatown befinden sich Fotovoltaikmodule mit denen Batterien geladen werden. Mit dem Strom werden beispielsweise batteriebetriebene Lampen geladen, die an die Menschen entlehnt werden und die sie für 200 Leones (ca. 5 Eurocent) aufladen lassen können. Damit haben die Menschen Licht zum Lesen, Arbeiten, Lernen ... und können auf ihre Kerosinlampen verzichten.
Lampen
Da es in Sierra Leone nur Ansätze einer zentralen Stromversorgung gibt, macht der Aufbau einer dezentralen und erneuerbaren Versorgung viel Sinn. Sogar in der Hauptstadt Freetown wird Strom mit Dieselgeneratoren erzeugt und die meisten Haushalte haben überhaupt keinen elektrischen Strom zur Verfügung.
Mitte 2008 soll das mit internationaler Hilfe errichtete Bumbuna-Wasserkraftwerk nach zehnjähriger Verzögerung ans Netz gehen und die Hauptstadt Freetown mit billiger Energie versorgen (Quelle:
derstandard.at)
Davor muss aber noch die Hochspannungsleitung repariert werden - die Drähte wurden anscheinend während des Bürgerkrieges von den Menschen heruntergerissen, eingeschmolzen und z.B. zur Herstellung von Löffeln verwendet.
Inaktive Hochspannungsleitung zwischen Freetown und dem Landesinneren
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