Schön, dass wieder etwas Schwung in den
grünen Laden kommt und ein offener Diskurs über die Zukunft geführt wird. Dass da manche manchmal übers Ziel hinausschießen und untergriffig werden zeugt hingegen von mangelnder Diskurskultur. Erst seit Sascha van der Bellen den Haufen gezähmt hat bin ich Grünwähler - davor habe ich die "Chaostruppe" schlicht für unwählbar und nicht regierungsfähig gehalten.
In den vergangenen zwei Jahren als jüngstes Mitglied im Erweiterten Landesvorstand der Vorarlberger Grünen bin ich mir manchmal etwas verloren vorgekommen - als einziger Vertreter der Generation 20+10, die in Zeiten von Internet&
Open Source groß geworden ist. Und ja, es war tatsächlich das Thema
Open Source das mich zu den Grünen geführt hat.
Aber die Dinge sind in Bewegung: zu meiner großen Freude ist im Ländle eine Plattform jugendlicher Grüner am Entstehen. Das Feuer ist da, die Treffen machen (mir) Freude und das Motivierendste daran ist die gute Arbeitsteilung im Team. Dass "One-Man-Shows" auf Dauer nicht nachhaltig sind, habe ich mittlerweile erkannt. ;)
Ein bescheidener Beitrag zur Erfrischung der Grünen. Und im
Gegensatz zu Marie Ringler glaube ich nicht, dass die Vorarlberger Grünen Angst vor den Jungen haben - ganz im Gegenteil.