infernum

Donnerstag, 9. April 2009

Suche Masterarbeit ...

Es ist wohl etwas ungewöhnlich seine Masterarbeit über einen Blog zu suchen ... aber Probieren geht bekanntlich über Studieren ;) Welche Themenvielfalt in Frage kommt zeigt eine Übersicht der im Rahmen dieses Studiums bereits verfassten Masterarbeiten.

Neben dem Bereich der Erneuerbaren Energien (Windkraft, Fotovoltaik, Netzintegration Erneuerbarer Energien ...) interessieren mich auch Themen aus der Klimaforschung, Ökologie und Biotechnologie. Im aufgelisteten Curriculum habe ich alle bereits absolvierten Module aufgelistet.

Freue mich auf eure Kommentare, Vorschläge und Ideen! :) Näheres zu den Anforderungen an eine Masterarbeit findet ihr in der Anleitung (pdf).

Curriculum

Bereich 1: Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

M1
4 ECTS
M4
4 ECTS
M9
4 ECTS

Bereich 2: Natur- und Ingenieurwissenschaften

M13
4 ECTS
M14
4 ECTS
M15
4 ECTS
M16
4 ECTS

Bereich 3: Interdisziplinäre Querschnittsthemen

M22
4 ECTS
M23
4 ECTS
M24
4 ECTS
M26
4 ECTS

Hausarbeit
Klimabilanz des Flugverkehrs der Vorarlberger Bevölkerung
4 ECTS
Masterarbeit
12 ECTS

Sonntag, 23. November 2008

Hausarbeit Klimabilanz Flugverkehr

IMGP0831

Das Studium der Umweltwissenschaften geht langsam in die letzte Phase. Nach erfolgreich abgeschlossenen Modulen:
  • Einführungsseminar
  • Umweltökonomie
  • Umweltpsychologie
  • Mobilität
  • Klima
  • Betriebliches Umweltmanagement
  • Energie I
  • Energie II
  • Bio- und Gentechnologie
  • Technikfolgenforschung
stehen jetzt noch
  1. Hausarbeit
  2. Modul Umweltchemie
  3. Masterarbeit
an.

Das Thema meiner Hausarbeit lautet Klimabilanz des von der Vorarlberger Bevölkerung verursachten Flugverkehrs. Dabei möchte ich versuchen die Energiebilanz des Landes Vorarlberg um die Klimabilanz des Flugverkehrs zu erweitern. Hierfür greife ich u.a. auf Quellen wie den IPCC-Report, Statistiken der EU ... zurück.

Und eine Thema für die Masterarbeit suche ich auch schon. Über interessante Vorschläge freue ich mich! :)

Samstag, 8. März 2008

Für Afrika bei den Klimaverhandlungen

co2-emissions-400

Ein weiteres Modul (Klimamodul) des Masterstudiums der Umweltwissenschaften ist geschafft. :) Fast zwei Monate habe ich auf Seiten der Afrikanischen Regenwaldländer gegen die US-amerikanische Blockade verhandelt. Herausgekommen ist ein akzeptabler Kompromiss für die Einbeziehung der vermiedenen Entwaldung in ein Post-Kyoto Protokoll.
Und ja, das alles ist leider nur im virtuellen Raum passiert und nicht in der Realität. Darauf hoffend, dass die "echten" Klimaverhandlungen zu einem ähnlich zufriedenstellenden Ergebnis führen werden ...

Herzlichen Dank auch an meine Afrikanischen Schwestern und Brüder: Anja, Miri, Cathleen, Nexhat und Antoine.

Montag, 10. Dezember 2007

Das Klima und der Wald

co2-emissions-400
Treibhausgasemissionen im Jahr 2000 nach Sektoren, Quelle: Stern-Report

REDD
Die letzte Woche ist angebrochen bevor es endlich nach Sierra Leone geht. Derzeit schreibe ich im Rahmen des Studiums noch an einem Paper über REDD (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation in Developing Countries) und war überrascht ob des großen vermeidbaren Anteils an Treibhausgasemssionen.

Entwaldung
Im obigen Tortendiagramm ist unter dem Posten Land use (18%) das zusammengefasst was in der Klimarahmenkonvention unter LULUCF (land use, land-use change, forestry) geführt wird. Damit ist gemeinhin die Entwaldung gemeint, der vor allem die Tropen in den Entwicklungsländern zum Opfer fallen.

Chancen
Rein ökonomisch betrachtet ist vermiedene Entwaldung ziemlich günstig zu haben. Aus sozialer Sicht könnte eine verstärkte Einbindung der Entwicklungsländer in die Klimaschutzbemühung mit finanzieller Abgeltung ihrer Leistungen zur Verhinderung der Entwaldung zu einer dringend notwendigen Umverteilung von Nord nach Süd führen. Und aus ökologischer Sicht ist es immens wichtig die artenreichen Tropen mit ihrer Klimafunktion zu erhalten.

Die Zeit hat dafür einen guten Titel gewählt: Kohle machen, nicht verbrennen.

Und nein, vermiedene Entwaldung ist nur ein kleiner Teil der Lösung. Weg vom Öl mit Erneuerbaren, Energieffizienz und andere Geschichten sind weitere obligatorische Puzzleteile.

Donnerstag, 29. November 2007

Modul Klima

Forstarbeit

Aufgabe zu Modul 24 - Klima:
Das Seminar thematisiert die Diskussion um „vermiedene Entwaldung in Entwicklungsländern“ (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation in Developing Countries, REDD) in den internationalen Klimaverhandlungen.

1. Legen Sie dar, warum aus Ihrer Sicht diese Problematik Eingang in die Klimadebatte finden sollte. (max. 1 Seite)

2. Die Vermeidung von Entwaldung stellt eine Möglichkeit dar, zukünftige Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Vergleichen Sie die Kosten, die bei der Vermeidung von Entwaldung entstehen mit anderen Möglichkeiten der Treibhausgasemissionsreduktion. Wie schätzen Sie, basierend auf diesem Vergleich, die Attraktivität von Maßnahmen zur vermiedenen Entwaldung ein? (max. 4 Seiten)

Trifft sich gut, dass wir in zwei Wochen Sierra Leone hautnah erleben dürfen. Hoffe wir können die dortigen Auslandszivildiener bei ihrer Arbeit unterstützen - und sei es nur durch Versorgung mit lebenswichtigem heimischem Bergkäse und Speck. ;)

Dienstag, 13. November 2007

Alles nur Klimahysterie?

cartoon

Schon ein paar Tage habe ich nichts mehr geschrieben und das ist nicht das schlechteste Zeichen ... für den Fortgang des Studiums. Bin selber darob verwundert, dass ich so fleißig am Modul Ökologische Mobilität arbeite.

Da der Klimawandel zunehmend diskutiert wird und er sich auch wie ein roter Faden durch die Umweltwissenschaften zieht, möchte ich euch, vor allem aber Skeptikern, den folgenden Artikel des Klimatologen Stefan Rahmstorf ans Herz legen:

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Mobilität in Köln

karteikasten

Morgen fahre ich gen Köln, um am Präsenzseminar Mobilität teilzunehmen. Das Programm liest sich sehr interessant.
Zum Thema passend, streiken morgen die Lokführer in Deutschland und ich bin gespannt, ob der IRE von Lindau nach Ulm überhaupt abfährt ...

Mittwoch, 2. Mai 2007

Technikfolgenforschung

imgp1004.jpg
Kölner Dom mit ICE

Das Schönste am Studium der Umweltwissenschaften sind die Präsenzen, bei denen man die Gelegenheit bekommt die Kommilitonen näher kennenzulernen. Das dreitägige Programm war sehr dicht:
  • Expertenreferate wie beispielsweise Prof. Dr. Armin Grunwald vom TAB - dem Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag
  • Dazwischen hielten Studierende Referate zu TA-Abschätzungen von Bio-Wasserstoff, Photovoltaik, Energiepflanze Raps, Lagerung von CO2...
  • In zwei Arbeitsgruppen befassten wir uns mit der Technikfolgenabschätzung für die CO2-Sequestrierung und der Verwendung von Biomasse zur Energiegewinnung, um am Seminarende ein Gutachten zu präsentieren.
Wer von euch hatte denn zuvor schon jemals etwas von Technikfolgenabschätzung (TA) gehört? In Österreich gibt es das Institut für Technikfolgen-Abschätzung ITA.

Fotos gibt es hier: http://flickr.com/photos/bartenstein/tags/taseminar/

imgp1022.jpg
Und wenn ich schon einmal in der Nähe von Köln weile, habe ich noch zwei Tage drangehängt und das eine oder andere Kölsch mit Miri und Oli getrunken.

Sonntag, 18. März 2007

Schritt für Schritt

IMGP0868.JPG
Radtour, Lecknertal 18.3.2007

So, ein weiteres Modul abgeschlossen. Eine 1,7 hat es für Betriebliches Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement gegeben:
Die Einsendearbeit ist sehr gut gelungen und hat ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Vor allem das ausgewogene Theorie-Praxis-Verhältnis ist positiv aufgefallen. Die Unternehmensbeispiele sind gut recherchiert, die Argumentation schlüssig. Lediglich kleinere Punkteabzüge wurden vorgenommen.Und jetzt beschäftige ich mich mit Technikfolgenforschung. Der Anfang ist etwas trocken. Auf der Suche nach einem geeigneten Referatsthema für diese Präsenz im April 2007, bin ich auf folgendes sehr interessante Dokument gestoßen: Wasserstoff löst keine Energieprobleme. Wie wahr ...

Freitag, 23. Februar 2007

Studienplan

studienzeit
Studienzeit: Kalenderwoche 31/2006 - 7/2007

Folgende vier Module habe ich jetzt abgeschlossen:
  • Einführung in die Umweltwissenschaften (mit Präsenz)
  • Umweltökonomie
  • Umweltpsychologie
  • Betriebliches Umweltmanagement
Im Vergleich zur Studienplanung vom Juli 2006 habe ich doch bedeutend weniger studiert als geplant. Wahrscheinlich müsste ich einfach weniger auf den Hittisberg gehen, weniger radfahren, weniger Politik machen ... weniger leben. Gut Ding braucht eben Weile. :-)

Die folgenden Module habe ich schon bezahlt:
  1. Technikfolgenabschätzung (+Präsenz +Referat)
  2. Bio- und Gentechnologie
  3. Energie Grundlagen
Feststellung
Es ist doch bedeutend effizienter und motivationserhaltender, an einem Modul "dran" zu bleiben und dieses in 6-8 Wochen durchzuziehen. Das werde ich jetzt einfach versuchen.

Was ich mir auch schon durch den Kopf gehen habe lassen, ist mich ab August 2007 komplett dem Studium zu widmen, d.h. das Lehrerdasein bis zur Erlangung des Masters auszusetzen.

Dominik Bartenstein

.:inspired by green:.

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