Renewable Energy

Fotovoltaik auf dem Dach der Farm
Derzeit läuft ein Projekt zum Aufbau eines Competence Centre for Renewable Energy. Auf dem Dach der Farm in Nyangbatown befinden sich Fotovoltaikmodule mit denen Batterien geladen werden. Mit dem Strom werden beispielsweise batteriebetriebene Lampen geladen, die an die Menschen entlehnt werden und die sie für 200 Leones (ca. 5 Eurocent) aufladen lassen können. Damit haben die Menschen Licht zum Lesen, Arbeiten, Lernen ... und können auf ihre Kerosinlampen verzichten.

Lampen
Da es in Sierra Leone nur Ansätze einer zentralen Stromversorgung gibt, macht der Aufbau einer dezentralen und erneuerbaren Versorgung viel Sinn. Sogar in der Hauptstadt Freetown wird Strom mit Dieselgeneratoren erzeugt und die meisten Haushalte haben überhaupt keinen elektrischen Strom zur Verfügung.
Mitte 2008 soll das mit internationaler Hilfe errichtete Bumbuna-Wasserkraftwerk nach zehnjähriger Verzögerung ans Netz gehen und die Hauptstadt Freetown mit billiger Energie versorgen (Quelle: derstandard.at)
Davor muss aber noch die Hochspannungsleitung repariert werden - die Drähte wurden anscheinend während des Bürgerkrieges von den Menschen heruntergerissen, eingeschmolzen und z.B. zur Herstellung von Löffeln verwendet.

Inaktive Hochspannungsleitung zwischen Freetown und dem Landesinneren
Linktipp:
bartenstein - 18. Jan, 18:30
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
dann würde ich hier bleiben (Gast) - 19. Jan, 19:23
dann würde ich hier bleiben
wenn du so gut es geht auf das fliegen verzichtest, dann würde ich es eben tun, warum musst du denn fliegen, das verlangt kein mensch von dir, aber man sollte zu dem stehen, was man immer verurteilt..... warum muss ich an orte hin die ich nur mit dem flieger erreiche, wenn ich das fliegen verurteile???
dann bleibe ich eben in gegenden die ich so erreichen kann. und wenn der soziale gedanke dahinter steckt, dann muss ich sagen, es gibt auch in unseren landen noch genug zu tun, da muss ich nicht so weit weg.
dann bleibe ich eben in gegenden die ich so erreichen kann. und wenn der soziale gedanke dahinter steckt, dann muss ich sagen, es gibt auch in unseren landen noch genug zu tun, da muss ich nicht so weit weg.
Labormaus - 22. Jan, 13:58
Danke!
Danke für die netten Neujahrsgrüße - deine Erfahrungen, die du in Sierra Leone gemacht hast, klingen wahnsinnig interessant.
Da freut es mich doppelt mehr, dass ich Ende dieses Jahres nach Kenia fliegen werde auf ein internationales Seminar der Pfadfinder - inklusive sozialem Engagement in den Straßen Nairobis... :)
Da freut es mich doppelt mehr, dass ich Ende dieses Jahres nach Kenia fliegen werde auf ein internationales Seminar der Pfadfinder - inklusive sozialem Engagement in den Straßen Nairobis... :)
bartenstein - 22. Jan, 19:02
Kenia - eines der afrikanischen Musterländer, das nach der letzten Wahl im Chaos versinkt: http://derstandard.at/?ressort=Kenia
Wünsche dir eine gute Zeit in Kenia!
Wünsche dir eine gute Zeit in Kenia!





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