Van der Bellen vertrauen!

Richtig gut war Alexander Van der Bellen bei der heutigen Diskussion mit Alfred Gusenbauer. Sachlich haben die beiden Kontrahenten die Themen Energiewende, Gesundheit und Frauenpolitik abgehandelt. Ich bin beeindruckt!
Vertrauen
Ich habs zwar immer schon gewusst - kenne "Sascha" ja persönlich, aber ich möchte es hier noch einmal sagen. Diesem Mann vertraue ich! www.vanderbellen.at :)
Grün vs. ÖVP
Und den zwischen Grün und ÖVP schwankenden Menschen möchte ich es noch einmal sagen: Das BZÖ wird von der ÖVP noch immer nicht als Koalitionspartner ausgeschlossen - und das obwohl Westenthaler in der Migrationsfrage sogar die FPÖ rechts überholt hat und Menschen deportieren lassen will. Wer starke Grüne haben will, sei es in der Regierung oder als starke Opposition, soll sie bitte auch wählen. Danke.
bartenstein - 15. Sep, 01:03
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rauchfreistudieren (Gast) - 15. Sep, 09:03
Einem rauchenden Grünen vertrauen?
Wie kann man einem rauchenden Grünen vertrauen? Van der Bellen diskutiert das Thema Feinstaub zu einseitig, die Innenraum-Werte übersteigen die Außenwerte bei weitem. Wer allein Industrie- und Autoabgase bekämpft und nicht zugleich das Zwangsmitrauchen ist ein Pharisäer, er disqualifiziert sich selbst und letztendlich auch seine Vereinigung. Wie kann ich da grün wählen?
Warum fordern die Grünen kein generelles Rauchverbot in Lokalen und an öffentlichen Orten, wie es vor kurzem wieder die Ärztekammer gefordert hat und auch die Grünen und die SPD in Deutschland im Gegensatz zu Ihnen fordern? Österreich ist praktisch das letzte Land der EU, wo keine strengen Regelungen geplant oder durchgesetzt sind. Die vielzitierte "freiwillige Verpflichtung" der Lokalbesitzer gegenüber der
Gesundheitsministerin Rauch-Kallat funktioniert nicht. Und ein Lokal ist auch nur dann rauchfrei, wenn dort gar nicht geraucht wird. Nichtraucherzonen sind Alibihandlungen.
Wo sind sie denn, die jungen, mutigen Grünen? Nur das BZÖ fordert ein generelles Rauchverbot, ist das zu glauben!!??!!?? Sind die Grünen tot?
http://www.diepresse.at/Artikel.aspx?channel=wb&ressort=p4&id=581057
Danke
Ich freue mich über jede Antwort
mfg
rauchfreistudieren.at@gmail.com
http://rauchfreistudieren.blogspot.com
http://www.rauchfreistudieren.at
http://www.generellesrauchverbot.at
http://rauchfrei.meduni.com/
Warum fordern die Grünen kein generelles Rauchverbot in Lokalen und an öffentlichen Orten, wie es vor kurzem wieder die Ärztekammer gefordert hat und auch die Grünen und die SPD in Deutschland im Gegensatz zu Ihnen fordern? Österreich ist praktisch das letzte Land der EU, wo keine strengen Regelungen geplant oder durchgesetzt sind. Die vielzitierte "freiwillige Verpflichtung" der Lokalbesitzer gegenüber der
Gesundheitsministerin Rauch-Kallat funktioniert nicht. Und ein Lokal ist auch nur dann rauchfrei, wenn dort gar nicht geraucht wird. Nichtraucherzonen sind Alibihandlungen.
Wo sind sie denn, die jungen, mutigen Grünen? Nur das BZÖ fordert ein generelles Rauchverbot, ist das zu glauben!!??!!?? Sind die Grünen tot?
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bartenstein - 15. Sep, 10:47
Van der Bellen gibt selber zu, dass er süchtig ist. Seine Versuche von diesem Laster loszukommen sind bis jetzt immer gescheitert und den meisten ist wohl ein rauchender Sascha lieber als ein grantiger. Beim Thema rauchfrei bin ich noch dabei mir eine Meinung zu bilden. Persönlich war ich in meinen Jugendjahren Wochenendraucher und heute genieße ich ca. alle zwei Wochen eine Zigarette und sehe mich als sporadischen Genussraucher. Dabei versuche ich auch meine Mitmenschen nicht mit meinem Rauch zu belasten und ziehe es vor draußen zu rauchen. Einer meiner besten Freunde ist Kettenraucher. Leider.
Ich finde es auch belastend in Lokalen quasi eingeräuchert zu werden und würde mir wünschen, dass es Lokale mit Rauchverbot oder speziellen Rauchzonen gibt.
Raucherkabine am Flughafen
Und ja - die derzeitige "freiwillige" Verpflichtung ist zu wenig. Aber einer militanten Anti-Raucherkampagne kann ich auch nicht viel abgewinnen. Schwierig. Ein generelles Rauchverbot in Lokalen und an öffentlichen Orten - meinetwegen. Parallel dazu sollte es aber auch Unterstützung für die RaucherInnen geben, die aufhören wollen. Ob der hohe Zigarettenpreis viel nützt?
Und ob dieses emotional beladene Thema ein geeignetes für den Wahlkampf ist wage ich zu bezweifeln. Nach den Wahlen hoffe ich jedenfalls auch auf eine Initiative der neuen Bundesregierung.
Ich finde es auch belastend in Lokalen quasi eingeräuchert zu werden und würde mir wünschen, dass es Lokale mit Rauchverbot oder speziellen Rauchzonen gibt.
Raucherkabine am FlughafenUnd ja - die derzeitige "freiwillige" Verpflichtung ist zu wenig. Aber einer militanten Anti-Raucherkampagne kann ich auch nicht viel abgewinnen. Schwierig. Ein generelles Rauchverbot in Lokalen und an öffentlichen Orten - meinetwegen. Parallel dazu sollte es aber auch Unterstützung für die RaucherInnen geben, die aufhören wollen. Ob der hohe Zigarettenpreis viel nützt?
Und ob dieses emotional beladene Thema ein geeignetes für den Wahlkampf ist wage ich zu bezweifeln. Nach den Wahlen hoffe ich jedenfalls auch auf eine Initiative der neuen Bundesregierung.
rauchfreistudieren (Gast) - 16. Sep, 16:03
RaucherInnendiktatur
> Und ob dieses emotional beladene Thema ein geeignetes
> für den Wahlkampf ist wage ich zu bezweifeln. Nach den
> Wahlen hoffe ich jedenfalls auch auf eine Initiative der
> neuen Bundesregierung.
Ich weiß, dass das kein ideales Wahlkampthema ist. Aber eine Wahl ist nun mal der Zeitpunkt, wo man schaut, was die Parteien bis jetzt gemacht haben.
Und da ist es bei der regierenden ÖVP klar, dass die bei weitem zuwenig gemacht haben (vom Raucherverbot in Schulen einmal abgesehen). Interessanterweise sind es gerade Vorarlberger PolitikerInnen, die sich bis jetzt für italienische oder irische Verhältnisse stark gemacht haben, z.B. Reinhold Einwallner von der SPÖ. Ich hoffe also sehr auf die Vorarlberger!!! Aber wo waren da die Grünen?
Ich hoffe, dass sich die Grünen wie in Deutschland emanzipieren und nach der Wahl Initiativen in den Nationalrat einbringen, egal ob sie dann Teil der Regierung sind oder nicht. Nur zu hoffen, dass die Bundesregierung etwas unternimmt ist zuwenig, wie man sieht wird von der Regierung kaum etwas unternommen. Wir reden hier von der hervorstechendsten vermeidbaren Todesursache in der EU! Österreich hat europaweit den größten RaucherInnenanteil und gleichzeitig wird am wenigsten dagegen getan, weil für die ÖVP nur die Interessen der Wirtschaft (Tabakindustrie) im Vordergrund stehen. Aber doch nicht für die Grünen, oder?
Ich verstehe nicht, warum ich soviel Arbeit damit haben muß, nur weil die Politik in Österreich keine konsequenten Gesetzen verabschiedet. Gesetzgeber, Institutionen und Arbeitgeber müssen klare und gerechte Regelungen zum Rauchen in ihren Hoheitsgebieten einführen, damit der/die Nichtraucher/in nicht über eine selbstverständliche Sache wie Atemluft streiten muß, also niemanden maßregeln oder seiner "Freiheit" berauben muß. So wie wir es jetzt an der Uni machen müssen, weil keine bußgeldbewehrten Maßnahmen für RaucherInnen vorgesehen sind. Der soziale Status des Nichtrauchers würde gehoben werden und aus dem "meckern" könnte ein "hinweisen" werden.
Von einer dauerhafte Trennung zwischen RaucherInnen und NichtraucherInnen (eigene Lokale, eigene Arbeitsgruppen, etc.) halte ich nichts ("Apartheid"): Miteinander statt gegeneinander. Wer rauchen muß, soll kurz rausgehen, dagegen hat niemand was. Abgeschlossene und extra belüftete RaucherInnenräume ("Fumoirs"), wo das Personal nicht bedienen und nur geraucht (nicht getrunken oder gegessen) werden darf, sind in einigen Ländern erlaubt (und den meisten Beitreibern zu teuer: Raucherkabinen wie am Flughafen oben wurden schon von der Tabakindustrie bezahlt, damit die RaucherInnen nicht ganz aus der Öffentlichkeit "verschwinden"). Es ist aber nicht sinnvoll, ein Rauchverbot von vornherein auszuhöhlen und z.B. Ausnahmen für kleinere Lokale zu machen, weil das zu einem wirtschaftlichen Ungleichgewicht führt und die Gesundheit der Angestellten im Gastgewerbe erst recht gefährdet wird.
Danke
http://www.rauchfreistudieren.at
> für den Wahlkampf ist wage ich zu bezweifeln. Nach den
> Wahlen hoffe ich jedenfalls auch auf eine Initiative der
> neuen Bundesregierung.
Ich weiß, dass das kein ideales Wahlkampthema ist. Aber eine Wahl ist nun mal der Zeitpunkt, wo man schaut, was die Parteien bis jetzt gemacht haben.
Und da ist es bei der regierenden ÖVP klar, dass die bei weitem zuwenig gemacht haben (vom Raucherverbot in Schulen einmal abgesehen). Interessanterweise sind es gerade Vorarlberger PolitikerInnen, die sich bis jetzt für italienische oder irische Verhältnisse stark gemacht haben, z.B. Reinhold Einwallner von der SPÖ. Ich hoffe also sehr auf die Vorarlberger!!! Aber wo waren da die Grünen?
Ich hoffe, dass sich die Grünen wie in Deutschland emanzipieren und nach der Wahl Initiativen in den Nationalrat einbringen, egal ob sie dann Teil der Regierung sind oder nicht. Nur zu hoffen, dass die Bundesregierung etwas unternimmt ist zuwenig, wie man sieht wird von der Regierung kaum etwas unternommen. Wir reden hier von der hervorstechendsten vermeidbaren Todesursache in der EU! Österreich hat europaweit den größten RaucherInnenanteil und gleichzeitig wird am wenigsten dagegen getan, weil für die ÖVP nur die Interessen der Wirtschaft (Tabakindustrie) im Vordergrund stehen. Aber doch nicht für die Grünen, oder?
Ich verstehe nicht, warum ich soviel Arbeit damit haben muß, nur weil die Politik in Österreich keine konsequenten Gesetzen verabschiedet. Gesetzgeber, Institutionen und Arbeitgeber müssen klare und gerechte Regelungen zum Rauchen in ihren Hoheitsgebieten einführen, damit der/die Nichtraucher/in nicht über eine selbstverständliche Sache wie Atemluft streiten muß, also niemanden maßregeln oder seiner "Freiheit" berauben muß. So wie wir es jetzt an der Uni machen müssen, weil keine bußgeldbewehrten Maßnahmen für RaucherInnen vorgesehen sind. Der soziale Status des Nichtrauchers würde gehoben werden und aus dem "meckern" könnte ein "hinweisen" werden.
Von einer dauerhafte Trennung zwischen RaucherInnen und NichtraucherInnen (eigene Lokale, eigene Arbeitsgruppen, etc.) halte ich nichts ("Apartheid"): Miteinander statt gegeneinander. Wer rauchen muß, soll kurz rausgehen, dagegen hat niemand was. Abgeschlossene und extra belüftete RaucherInnenräume ("Fumoirs"), wo das Personal nicht bedienen und nur geraucht (nicht getrunken oder gegessen) werden darf, sind in einigen Ländern erlaubt (und den meisten Beitreibern zu teuer: Raucherkabinen wie am Flughafen oben wurden schon von der Tabakindustrie bezahlt, damit die RaucherInnen nicht ganz aus der Öffentlichkeit "verschwinden"). Es ist aber nicht sinnvoll, ein Rauchverbot von vornherein auszuhöhlen und z.B. Ausnahmen für kleinere Lokale zu machen, weil das zu einem wirtschaftlichen Ungleichgewicht führt und die Gesundheit der Angestellten im Gastgewerbe erst recht gefährdet wird.
Danke
http://www.rauchfreistudieren.at
Tom Schaffer (Gast) - 18. Sep, 23:25
ÄH! FALSCH!
Die Grüne Postion ist eindeutig raucherfreundlich:
http://zurpolitik.blogspot.com/2006/09/die-grnen-fr-mehr-nichtraucherschutz.html
http://zurpolitik.blogspot.com/2006/09/die-grnen-fr-mehr-nichtraucherschutz.html
Tom Schaffer (Gast) - 19. Sep, 00:15
nichtraucherfreundlich
tschuldige, war ein langer tag. nichtraucherfreundlich war natürlich gemeint
rauchfreistudieren (Gast) - 19. Sep, 11:44
RaucherInnenfreundlichkeit
Ich hab die grüne Position auch im Kritikus-Blog gelesen und gleich darauf eine E-Mail an das Dialog-Büro der Grünen geschickt (bis jetzt keine Antwort).
ja/nein-Antworten auf private E-Mails SIND ZUWENIG. Politik machen heißt Öffentlichkeit schaffen: Presseaussendungen, Gesetzesentwürfe, Stellungnahmen, Pressekonferenzen, Initiativanträge im Nationalrat, Mißtrauensanträge im Parlament, usw. (und nicht hoffen, dass wer anderer das macht).
Von den Grünen habe ich bis dato davon nichts gemerkt, es wird kein generelles Rauchverbot verlangt, wie es die Ärztekammer fordert.
Rauch-Kallat hätte genauso gesagt, dass der NichtraucherInnenschutz für sie im Vordergrund steht. Aber was sie getan hat, ist eindeutig Tabakwirtschaftsfreundlich und da sie kaum etwas für NichtraucherInnen und gegen das Rauchen getan hat, hat Österreich in der EU die traurige letzte Position in der Tabakpolitik eingenommen.
lg
rauchfreistudieren.at@gmail.com
http://rauchfreistudieren.blogspot.com
http://www.rauchfreistudieren.at
http://www.generellesrauchverbot.at
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ja/nein-Antworten auf private E-Mails SIND ZUWENIG. Politik machen heißt Öffentlichkeit schaffen: Presseaussendungen, Gesetzesentwürfe, Stellungnahmen, Pressekonferenzen, Initiativanträge im Nationalrat, Mißtrauensanträge im Parlament, usw. (und nicht hoffen, dass wer anderer das macht).
Von den Grünen habe ich bis dato davon nichts gemerkt, es wird kein generelles Rauchverbot verlangt, wie es die Ärztekammer fordert.
Rauch-Kallat hätte genauso gesagt, dass der NichtraucherInnenschutz für sie im Vordergrund steht. Aber was sie getan hat, ist eindeutig Tabakwirtschaftsfreundlich und da sie kaum etwas für NichtraucherInnen und gegen das Rauchen getan hat, hat Österreich in der EU die traurige letzte Position in der Tabakpolitik eingenommen.
lg
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Tom Schaffer (Gast) - 19. Sep, 17:23
siehe meine antwort anderswo
bin ein bisserl sehr verwirrt über die grünen-skepsis in gerade dieser frage... sind immerhin die einzigen, die das in den letzten 10 jahren noch nicht anpacken konnten... die anderen haben ihren unwillen ja schon weitgehend bewiesen.
rauchfreistudieren (Gast) - 19. Sep, 18:46
Die RaucherInnendiktatur
Skepsis an den östtereichischen Grünen ist angebracht, wenn eine Partei, die sich "grün" auf die Fahnen heftet, nicht gegen Feinstaub in allen Bereichen öffentlich auftritt. Warum muß man in einer Regierung sein, um seine Meinung sagen zu können? Ich habe schon geschrieben, dass sich in dieser Sache sogar mehr SPÖ-Politiker zu Wort melden, Grüne praktisch überhaupt nicht. Es ändern sich die Zeiten, vor nicht allzu langer Zeit (80er) war es noch normal, dass in Fernsehsendungen geraucht wurde. Erst in letzter Zeit bricht die Wahrheit langsam ans Licht.
In den 68er war Rauchen ein Statement der Befreiung vom Nationalsozialismus (Hitler träumte von einem NichtraucherInnen-Volk), Symbol des Widerstandes gegen das Establishment und für Frauen ein Zeichen der Emanzipation. Deswegen ist das Rauchen bei den Linken so normal, deswegen tun sich m.E. viele österreichische Grüne so schwer dagegen aufzutreten (ich zitiere aus "Der Spiegel 24/2006 - Rauchen: das Ende der Toleranz").
Das ist für mich auch die einzig schlüssige Erklärung, warum soviele ÖH-VertreterInnen rauchen und NichtraucherInnen diskriminieren. Weil eben ihre Eltern dieser beschriebenen Generation angehören und für sie rauchen so wichtig war. Das ist auch die Erklärung für mich, warum an den Unis das rauchen noch so selbsverständlich ist (vor allem im Osten Österreichs). Aber das ist ja gerade das grundsätzliche Mißverständnis: Es geht nicht um Gesundheitsfaschismus oder darum, eine saubere Welt zu schaffen. Es geht darum, dass eine kleine Gruppen von Menschen an öffentlichen Orten über die Gesundheit anderer entscheiden darf und damit massiv Macht ausübt. Es ist die Diktatur der RaucherInnen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich besonders Raucher in Entscheidungspositionen schwer tun, konsequenten und klaren NichtraucherInnenschutz zu fordern (z.B. unserer Rektoren an der Uni). Wobei ich wieder beim obersten Raucher der Grünen angelangt bin: Van der Bellen.
Ich habe übrigens eine Antwort bekommen: Sie werden Initiativen der EU unterstützen. Nur wann kommt die? Wie lange warten wir schon, wie lange sollen wir noch warten?
In den 68er war Rauchen ein Statement der Befreiung vom Nationalsozialismus (Hitler träumte von einem NichtraucherInnen-Volk), Symbol des Widerstandes gegen das Establishment und für Frauen ein Zeichen der Emanzipation. Deswegen ist das Rauchen bei den Linken so normal, deswegen tun sich m.E. viele österreichische Grüne so schwer dagegen aufzutreten (ich zitiere aus "Der Spiegel 24/2006 - Rauchen: das Ende der Toleranz").
Das ist für mich auch die einzig schlüssige Erklärung, warum soviele ÖH-VertreterInnen rauchen und NichtraucherInnen diskriminieren. Weil eben ihre Eltern dieser beschriebenen Generation angehören und für sie rauchen so wichtig war. Das ist auch die Erklärung für mich, warum an den Unis das rauchen noch so selbsverständlich ist (vor allem im Osten Österreichs). Aber das ist ja gerade das grundsätzliche Mißverständnis: Es geht nicht um Gesundheitsfaschismus oder darum, eine saubere Welt zu schaffen. Es geht darum, dass eine kleine Gruppen von Menschen an öffentlichen Orten über die Gesundheit anderer entscheiden darf und damit massiv Macht ausübt. Es ist die Diktatur der RaucherInnen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich besonders Raucher in Entscheidungspositionen schwer tun, konsequenten und klaren NichtraucherInnenschutz zu fordern (z.B. unserer Rektoren an der Uni). Wobei ich wieder beim obersten Raucher der Grünen angelangt bin: Van der Bellen.
Ich habe übrigens eine Antwort bekommen: Sie werden Initiativen der EU unterstützen. Nur wann kommt die? Wie lange warten wir schon, wie lange sollen wir noch warten?
rauchfreistudieren (Gast) - 21. Sep, 14:29
Strache gegen Rauchverbot
Breaking News: Strache folgt FDP-Vorbild und nennt öffentliches Rauchverbot eine "Zumutung":
http://www.orf.at/ticker/230415.html
Ob die Grünen weiter schweigen werden?
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Ob die Grünen weiter schweigen werden?











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