Dienstag, 20. Juni 2006

Gewässeruntersuchung

flussexkursion_june06

Mein geschätzter Lehrerkollege Stefan hat mich heute während meiner Freistunden zur äußerst interessanten Fließgewässerexkursion mit der 7b eingeladen. Die Schüler haben Proben aus der Bregenzerache entnommen und gemeinsam haben wir diese analysiert und Rückschlüsse auf die Gewässergüte geschlossen. Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und noch vieles mehr haben wir im Fluss entdeckt.

Kommenden Montag und Dienstag sind wir beide dann im Rahmen des Alternativprogramms mit den SchülerInnen der 5. Klasse im Lechtal unterwegs. Ökologische Exkursion.

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http://bartenstein.twoday.net/stories/2208465/modTrackback

Klaus (Gast) - 21. Jun, 16:31

Gewässeruntersuchung

Habt ihr das Wasser eigentlich auch auf schadstoffe untersucht oder nur das Ungeziefer gefunden. Geht deine holde Katrin eigentlich mit ins Lechtal? Sie jwird ja jezt mal frei bekommen wenn sie am Wochenende gearbeitet hat. Kann sie mal hier nen artikel schreiben was sie am Pflegeberuf so reitzt? Was ist ihre Motivation? Kannst ihr ja beim ausformulieren helfen wenn sie mit sowas schwierigkeiten hat!

bartenstein - 22. Jun, 10:00

Auf Schadstoffe haben wir das Wasser nicht untersucht. Anhand der vorkommenden Lebewesen können aber Rückschlüsse auf die Wasserqualität gezogen werden: Gewässergüte I-II an der Bregenzerache in Egg

Werde Kathrin fragen, ob sie einen Artikel schreiben möchte.
im wald (Gast) - 22. Jun, 10:42

ja, ja im wald lebt es sich eben noch gesund.... ob da die menschen auch alle so gesund sind wie das wasser....? gibt es da auch Rückschlüsse ob das einen Zusammenhang hat.

Gutes Wasser, sauber Luft, Liebe, was will man noch mehr.... da muss das Leben ja lebenswert sein.

ich will auch mal Lehrer werden, das ist wieder mal der typische Stress des Lehrers, Ökologische Exkurzsionen..... oder wie nennt man das alles noch.... und dann noch die wenigen Wochen Urlaub....

tja so ist das Leben. genieße wem es gegeben ist.

bartenstein - 22. Jun, 13:11

Faszinierend diese Vorurteile vom "leichten" Leben eines Lehrers. Auch wenn ich lediglich zu 50% Lehrer bin, ist es keineswegs ein "lockerer" Job. Oft wird vergessen, dass ein Lehrer Schulungen besuchen muss, an Konferenzen teilzunehmen hat, die Unterrichtsstunden vorzubereiten hat ... und die SchülerInnen nicht immer so lernwillig sind, wie man sich das als Lehrer wünschen würde.
Klaus (Gast) - 22. Jun, 13:31

Das sich die Lehrer auch ständig rechtfertigen müssen das sie nicht so viel Urlaub haben sagt glaub ich schon einiges über unsere Gesellschaft aus. Hast du dich schon oft gegen solche Angriffe verteidigen muessen?
bartenstein - 22. Jun, 15:45

Nun, ich fühle mich nicht als "Vollblutlehrer", unterrichte "nur" 50% und werde irgendwann wieder in die "Privatwirtschaft" zurückkehren. Trotzdem verteidige ich die Lehrer leidenschaftlich und finde es schade, dass sie ein solches Bild in der Öffentlichkeit haben. Und übrigens kann jeder selber Lehrer werden und das ach so "leichte" Leben genießen ;)
lehrer (Gast) - 22. Jun, 16:42

wenn du die lehrer so verteidigst, warum willst du dann wieder in die privatwirtschaft?
was schwebt dir da so vor?

aber gib doch zu,
so ein wenig von den hübschen schülerinnen umschwärmt zu werden, macht das leben als lehrer doch bestimmt auch ein wenig erträglicher oder etwa nicht?

bartenstein - 22. Jun, 17:42

Umweltzertifizierungen könnte ich mir beispielsweise vorstellen: EMAS, ISO14001 Schließlich studiere ich gerade Umweltwissenschaften http://www.umweltwissenschaften.de

Ich merke nicht viel, dass ich von SchülerInnen umschwärmt würde ...
Sagara - 22. Jun, 20:01

5 Jahre Brüll mit - Lustenaus junge Zeitung

in der Sonderausgabe der jungen, kritischen, coolen Jugendzeitung Lustenaus findet sich ein interessanter Artikel "Gibt es ihn noch: Den Superlehrer?"

am Schluß ein paar Kommentare von SchülerInnen - hier eins, wo ich echt lachen musste:

...*schnarch*... und schon wieder träume ich von einer Welt ohne diesen monotonen Singsang namens Frontalunterricht... Es ist eben nicht jeder ein großer Redner, der damit uns hormongesteuerte Teenager in seinen Bann ziehen kann...
ein Mädchen (18)

Als Mama zweier Schulkinder, Stieftochter einer Lehrerin, und sonst noch ein Haufen Erfahrungen im Schulbereich frage ich mich:
"Sind´s die ungeeigneten LehrerInnen?"
"Sind´s die faulen SchülerInnen?"

Oder ists vielleicht ein völlig veraltetes Schulsystem, das an den Bedürfnissen der SchülerInnen und des Umfelds und an den Möglickeiten der LehrerInnen total vorbeizielt???

Es gibt ja auch ganz andere Ansätze...

Dominik Bartenstein

.:inspired by green:.

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