Aktionismus
Gestern erfolgte der Spatenstich zum €500 Mio-Projekt 2. Pfändertunnelröhre während wir demonstrieren.

Witzig: Der Bregenzer Bürgermeister hält eine Rede anläßlich des Spatenstichs während sein Vizebürgermeister Kiermayr von den Grünen demonstriert. ;) Sicherheit ist wichtig - aber wäre es nicht sinnvoller den Verkehr durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren anstatt neue Schleusen zu öffenen? Was ist mit Tempo 160, Herr Gorbach? Dient das etwa der Sicherheit?
Die €500 Mio. würde ich stattdessen in die Energiewende (Ökostromnovelle), Verkehrswende und in die Bildung investieren.
Energiewende - Experiment #1

Frage: Wie kommt es an, wenn in Egg drei Menschen grüne Flyer zur Energiewende und gegen Atomkraft verteilen?
Antwort: Das Echo war größtenteils positiv. 100 Flyer mit Ideen zur Energiewende (Ökostromförderung, Ausbau ÖPNV, 1l-Auto, ...) haben Claudia, Michaela und ich heute an die Bregenzerwälder Bevölkerung verteilt. Welcher Wälder will schon Atomkraft? Und auch alle Österreichischen Parteien sind dagegen, oder? Nunja, vordergründig schon, aber wenn man genauer hinschaut: ÖVP Atom-Sündenregister (pdf). Mehr dazu gibt es im Blogeintrag »Atomkraft durch die Hintertür«.
Während der Aktion führte ich auch "härtere" Gespräche mit Menschen. Ein Mann regte sich maßlos über Ausländer auf. Zwei Jahre Hitler wären ideal, meinte er ... und auch andere menschenverachtende Bemerkungen fielen. Solche Aussagen machen mich betroffen und bestätigen mich, dass der Bregenzerwald nicht so tolerant & weltoffen ist, wie ich es mir wünsche. Darauf hoffend, dass die Grünen Bregenzerwald zu einem menschlicheren Umgang miteinander beitragen können, schließe ich diesen Beitrag.

Witzig: Der Bregenzer Bürgermeister hält eine Rede anläßlich des Spatenstichs während sein Vizebürgermeister Kiermayr von den Grünen demonstriert. ;) Sicherheit ist wichtig - aber wäre es nicht sinnvoller den Verkehr durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren anstatt neue Schleusen zu öffenen? Was ist mit Tempo 160, Herr Gorbach? Dient das etwa der Sicherheit?
Die €500 Mio. würde ich stattdessen in die Energiewende (Ökostromnovelle), Verkehrswende und in die Bildung investieren.
Energiewende - Experiment #1

Frage: Wie kommt es an, wenn in Egg drei Menschen grüne Flyer zur Energiewende und gegen Atomkraft verteilen?
Antwort: Das Echo war größtenteils positiv. 100 Flyer mit Ideen zur Energiewende (Ökostromförderung, Ausbau ÖPNV, 1l-Auto, ...) haben Claudia, Michaela und ich heute an die Bregenzerwälder Bevölkerung verteilt. Welcher Wälder will schon Atomkraft? Und auch alle Österreichischen Parteien sind dagegen, oder? Nunja, vordergründig schon, aber wenn man genauer hinschaut: ÖVP Atom-Sündenregister (pdf). Mehr dazu gibt es im Blogeintrag »Atomkraft durch die Hintertür«.
Während der Aktion führte ich auch "härtere" Gespräche mit Menschen. Ein Mann regte sich maßlos über Ausländer auf. Zwei Jahre Hitler wären ideal, meinte er ... und auch andere menschenverachtende Bemerkungen fielen. Solche Aussagen machen mich betroffen und bestätigen mich, dass der Bregenzerwald nicht so tolerant & weltoffen ist, wie ich es mir wünsche. Darauf hoffend, dass die Grünen Bregenzerwald zu einem menschlicheren Umgang miteinander beitragen können, schließe ich diesen Beitrag.
bartenstein - 29. Apr, 17:45
27 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
loewenzahn - 29. Apr, 19:43
ein gruener regenschirm.
es war ein etwas anderes erlebnis und es war spannend mitanzusehen, wie die menschen reagiert haben...
Sagara - 29. Apr, 21:20
toll und mutig
dass ihr das gemacht habt!!!
im standard stand letztes mal, dass das tschernobylunglück 40% (!!!) des europäischen bodens verseucht hat und hunderttausende menschen getötet bzw. erkrebst sind. Und ein dubioser UNO-Bericht leugnet das einfach und öffnet der Atomlobby die Tore - das ist einfach Wahnsinn.
...und wahnsinnig ist auch der Gorbach, der ja tatsächlich behauptet 160 würde der Sicherheit beitragen - er vergisst wohl, dass es immer noch Menschen sind, die Autos fahren. Ich bezweifle auch, dass so ein Tunnel überhaupt was zur Sicherheit beiträgt. Klar mit "Sicherheit" kann man gut argumentieren, da schwingt auch schon die Angst mit
... und damit kann man viel Geld verdienen...
Na, schönen Samstag noch!
;o))
im standard stand letztes mal, dass das tschernobylunglück 40% (!!!) des europäischen bodens verseucht hat und hunderttausende menschen getötet bzw. erkrebst sind. Und ein dubioser UNO-Bericht leugnet das einfach und öffnet der Atomlobby die Tore - das ist einfach Wahnsinn.
...und wahnsinnig ist auch der Gorbach, der ja tatsächlich behauptet 160 würde der Sicherheit beitragen - er vergisst wohl, dass es immer noch Menschen sind, die Autos fahren. Ich bezweifle auch, dass so ein Tunnel überhaupt was zur Sicherheit beiträgt. Klar mit "Sicherheit" kann man gut argumentieren, da schwingt auch schon die Angst mit
... und damit kann man viel Geld verdienen...
Na, schönen Samstag noch!
;o))
abelc - 30. Apr, 14:38
härtere gespräche ...
die aussage des mannes ist schon krass.
obwohl ich überhaupt nicht ausländerfeindlich bin muss ich sagen, dass die grünen bei diesem thema schon etwas "blind" sind. ;)
übrigens: tolle aktion!
lg
chris
obwohl ich überhaupt nicht ausländerfeindlich bin muss ich sagen, dass die grünen bei diesem thema schon etwas "blind" sind. ;)
übrigens: tolle aktion!
lg
chris
bartenstein - 1. Mai, 18:13
Blind?
Inwiefern findest du, dass die Grünen bei diesem Thema blind sind? Bitte um ein paar Erläuterungen.
abelc - 1. Mai, 18:39
naja, meines erachtens ist die grüne einwanderungspolitik ziemlich daneben.
toleranz ist gut, aber sie kann auch zu weit gehen.
integration, integration, integration ... wo führt das hin?
mir kommt vor, dass die grünen mit dieser politik den problemen in diesem bereich aus dem weg gehen wollen.
ist ja irgendwie auch der einfachste weg. dass er jedoch zielführend ist, bezweifle ich stark. ;)
jeder, der heutzutage auch nur ein bisschen gegen ausländer redet, wird gleich als rassist dargestellt. das darf nicht sein.
das "ausländerthema" ist zwar ein heikles, doch auch hier darf es verschiedene meinungen geben. (und gibt es gott sei dank auch!)
so hab ich jedenfalls die grünen bisher gesehen.
toleranz ist gut, aber sie kann auch zu weit gehen.
integration, integration, integration ... wo führt das hin?
mir kommt vor, dass die grünen mit dieser politik den problemen in diesem bereich aus dem weg gehen wollen.
ist ja irgendwie auch der einfachste weg. dass er jedoch zielführend ist, bezweifle ich stark. ;)
jeder, der heutzutage auch nur ein bisschen gegen ausländer redet, wird gleich als rassist dargestellt. das darf nicht sein.
das "ausländerthema" ist zwar ein heikles, doch auch hier darf es verschiedene meinungen geben. (und gibt es gott sei dank auch!)
so hab ich jedenfalls die grünen bisher gesehen.
bartenstein - 2. Mai, 00:49
Assimilation vs. Integration
Grüne Leitlinien zur Integrationspolitik:
http://www.10bl.gruene.at/downloads/integrationsleitlinien.pdf
Würde mich sehr interessieren welche Punkte dieses Papiers du für "daneben" hälst und aus welchem Grund.
x Wichtig scheint mir bei der Diskussion zu erkennen, dass _wir_ die Migranten zu uns geholt haben als wir v.a. in den 60er-Jahren dringend Arbeitskräfte benötigt haben.
x Integration ist nicht nur Pflicht der Einwanderer, sondern auch der Aufnahmegesellschaft.
x Unsere Gesetze sind natürlich auch von unseren Migranten einzuhalten; aber ich erwarte nicht, dass sie genau so sind wie wir. Sie sollen ihre eigene Kultur behalten dürfen und sich nicht assimilieren lassen müssen.
"jeder, der heutzutage auch nur ein bisschen gegen ausländer redet, wird gleich als rassist dargestellt. das darf nicht sein."
Ich finde, dass zu oft verallgemeinert wird. Es waren ja nicht "die Ausländer", die z.b. eine Kirche geschändet haben. Mir fehlt in der Diskussion oft die Differenzierung.
Bezeichnend finde ich, dass sich christliche Organisationen für die Rechte von Migranten einsetzen während die vermeintlich christlich-soziale Partei gegenteilig handelt:
http://www.caritas.at/oesterreich/migranten_204.html
http://www.diakonie.at/neu-test/pages/archiv-detail.php?ID=384&sort=a
Und ... "Alle Menschen sind Ausländer". Das wird einem so richtig bewusst, wenn man viel Zeit in fremden Ländern/Kulturen verbringt.
http://www.10bl.gruene.at/downloads/integrationsleitlinien.pdf
Würde mich sehr interessieren welche Punkte dieses Papiers du für "daneben" hälst und aus welchem Grund.
x Wichtig scheint mir bei der Diskussion zu erkennen, dass _wir_ die Migranten zu uns geholt haben als wir v.a. in den 60er-Jahren dringend Arbeitskräfte benötigt haben.
x Integration ist nicht nur Pflicht der Einwanderer, sondern auch der Aufnahmegesellschaft.
x Unsere Gesetze sind natürlich auch von unseren Migranten einzuhalten; aber ich erwarte nicht, dass sie genau so sind wie wir. Sie sollen ihre eigene Kultur behalten dürfen und sich nicht assimilieren lassen müssen.
"jeder, der heutzutage auch nur ein bisschen gegen ausländer redet, wird gleich als rassist dargestellt. das darf nicht sein."
Ich finde, dass zu oft verallgemeinert wird. Es waren ja nicht "die Ausländer", die z.b. eine Kirche geschändet haben. Mir fehlt in der Diskussion oft die Differenzierung.
Bezeichnend finde ich, dass sich christliche Organisationen für die Rechte von Migranten einsetzen während die vermeintlich christlich-soziale Partei gegenteilig handelt:
http://www.caritas.at/oesterreich/migranten_204.html
http://www.diakonie.at/neu-test/pages/archiv-detail.php?ID=384&sort=a
Und ... "Alle Menschen sind Ausländer". Das wird einem so richtig bewusst, wenn man viel Zeit in fremden Ländern/Kulturen verbringt.
samotamaul - 30. Apr, 18:02
*hm*
jetzt muss ich mich wohl zusammen reißen dass ich nicht ausflippe!
wie viele Tunnelbenutzer geben feiwillig ihr Auto auf um alles zu reduzieren? Ich denke da gibt es nur wenige, da müsste man das Denken der Menchen verändern und das ist so gut wie unmöglich da heute kaum noch jemand sich manipulieren lässt!
die zweite Tunnelröhre ist zum Schutz der menschen, immer kam es wieder und wieder zu schweren Unfällen im Pfändertunnel. Dies ist nicht gerade lustig für die Feuerwehr da tote Leute und schwerverletzte herauszuschneiden, oder wollt ihr mir etwa weiß machen, dass ihr eine Bergeschere zur Handgenommen habt um Leute aus diesen Fracks zu schneiden? Es gibt nichts schrecklicheres!!!! Und sonst wenn ihr es mir nicht glaubt probierts mal aus!
Auch wenn ich Gott sie Dank noch nie zu so einem Einsatz gerufen wurde, hab ich noch nie von so schrecklichen Tatsachberichten gehört als wie die von Tunnelunfällen! Fragt mal die Bregenzer Feuerwehrleute wie "lustig" dies ist! Vielleicht würde ihr dann darüber auch anders denken!
Entschuldigung, dass ich mich darüber aufrege, aber manches erlaubt nich so viel Diskussion, denn es gibt immer Leittragende und es ist bewießen dass durch eine 2. Tunnelröhre viel weniger Unfälle sind! Ansonsten würde man nicht so viel Geld in diese Projekte stecken!
wie viele Tunnelbenutzer geben feiwillig ihr Auto auf um alles zu reduzieren? Ich denke da gibt es nur wenige, da müsste man das Denken der Menchen verändern und das ist so gut wie unmöglich da heute kaum noch jemand sich manipulieren lässt!
die zweite Tunnelröhre ist zum Schutz der menschen, immer kam es wieder und wieder zu schweren Unfällen im Pfändertunnel. Dies ist nicht gerade lustig für die Feuerwehr da tote Leute und schwerverletzte herauszuschneiden, oder wollt ihr mir etwa weiß machen, dass ihr eine Bergeschere zur Handgenommen habt um Leute aus diesen Fracks zu schneiden? Es gibt nichts schrecklicheres!!!! Und sonst wenn ihr es mir nicht glaubt probierts mal aus!
Auch wenn ich Gott sie Dank noch nie zu so einem Einsatz gerufen wurde, hab ich noch nie von so schrecklichen Tatsachberichten gehört als wie die von Tunnelunfällen! Fragt mal die Bregenzer Feuerwehrleute wie "lustig" dies ist! Vielleicht würde ihr dann darüber auch anders denken!
Entschuldigung, dass ich mich darüber aufrege, aber manches erlaubt nich so viel Diskussion, denn es gibt immer Leittragende und es ist bewießen dass durch eine 2. Tunnelröhre viel weniger Unfälle sind! Ansonsten würde man nicht so viel Geld in diese Projekte stecken!
Sagara - 30. Apr, 18:41
woher nur
wollen wir wissen, was ist, wenn eine zweite tunnelröhre da ist???
tom (Gast) - 30. Apr, 20:26
statistik
ja statistisch sind die unfaelle in einem tunnel, welcher pro (entgegengesetzte) fahrtrichtung je eine roehre besitzt, weniger. vielleicht auch nur, weil sich die unfaelle dann auf zwei roehren verteilen lassen? *g*
samotamaul - 1. Mai, 09:04
intressant
in einer zweiten tunnelröhre passieren bei weitem nicht mehr so viele unfälle (ließ in einer Unfallstatistik einer Feuerwehr nach oder informiert euch beim Landesfeuerwehrverband die teilen euch dass schon auch mit!) verteilen lässt sich dies nicht! aber es kann schon zu auffahrunfällen oder so ähnlichen kommen, aber sie haben bei weitem nicht mehr diese außnahmen als wenn nur ein Tunnel besteht!
geht mal zur feuerwehr und erlebt einen solchen TAG mit in der man die Bergeschere zur Hand nimmt um ein Menschenleben zu retten, weil einer im sekundenschaf auf die andere seite gefahren ist!
Außerdem dachte ich immer das die GRÜNE partei hinter Umweltschutz steht und dazu gehört auch der Menschenschutz und neben bei erwähnt durch die Unfälle in einem Tunnel, kommt es zu einem rießen großen Stau auf beiden seiten, der wieder zum Teibhauseffekt beiträgt!
geht mal zur feuerwehr und erlebt einen solchen TAG mit in der man die Bergeschere zur Hand nimmt um ein Menschenleben zu retten, weil einer im sekundenschaf auf die andere seite gefahren ist!
Außerdem dachte ich immer das die GRÜNE partei hinter Umweltschutz steht und dazu gehört auch der Menschenschutz und neben bei erwähnt durch die Unfälle in einem Tunnel, kommt es zu einem rießen großen Stau auf beiden seiten, der wieder zum Teibhauseffekt beiträgt!
bartenstein - 1. Mai, 18:24
Achtung!
Obwohl statistisch bewiesen ist, dass das Auto eines der gefährlichsten Verkehrsmittel ist (im Vergleich zu Bahn&Bus) wird das Straßennetz munter ausgebaut. Neue Straßen führen nachgewiesenermaßen zu neuem Verkehr und mehr Gefahr und auch mehr CO2-Ausstoß, Feinstaubbelastung, Ozon. Die Verkehrswende ist machbar!
Und wenn wir schon von Sicherheit reden. Die folgenden Maßnahmen wären bei weitem billiger! und auch effektiver: http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507 (Vision Zero)
Aber Herr Gorbach lässt lieber teure Löcher graben und setzt auf Tempo 160! Wenn die einzelnen Punkte der Vision Zero umgesetzt sind, bin ich auch dafür über 2. Tunnelröhren zu reden.
"Ich denke da gibt es nur wenige, da müsste man das Denken der Menchen verändern und das ist so gut wie unmöglich da heute kaum noch jemand sich manipulieren lässt!"
Die Menschen lassen sich tagtäglich von der Werbung und den Medien einlullen. Bei den geilen Autowerbungen muss man ja fast autonarrisch werden. (siehe http://verkehrt.twoday.net/stories/1775269/)
Und wenn wir schon von Sicherheit reden. Die folgenden Maßnahmen wären bei weitem billiger! und auch effektiver: http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507 (Vision Zero)
Aber Herr Gorbach lässt lieber teure Löcher graben und setzt auf Tempo 160! Wenn die einzelnen Punkte der Vision Zero umgesetzt sind, bin ich auch dafür über 2. Tunnelröhren zu reden.
"Ich denke da gibt es nur wenige, da müsste man das Denken der Menchen verändern und das ist so gut wie unmöglich da heute kaum noch jemand sich manipulieren lässt!"
Die Menschen lassen sich tagtäglich von der Werbung und den Medien einlullen. Bei den geilen Autowerbungen muss man ja fast autonarrisch werden. (siehe http://verkehrt.twoday.net/stories/1775269/)
samotamul (Gast) - 2. Mai, 12:24
*haha* :)
ich glaube eher sind die person gefährlich die mit dem auto unterwegs sind, die temposünder, die verkehrsrausids usw. nicht das auto selber!
ich persönlich fahre auch sehr viel mit dem bus und es ist sicher gut! aber wieviele leute sind auf ein auto angewiesen als pendler? wenn man immer mehr die fahrgemeinschaften auslöst wie beim Doppelmayr usw. wie soll einer der in Dornbirn arbeitet rechtzeitig mit dem bus im industriegebiet sein wenn die busverbindungen am "arsch" sind. dadurch sind viele auf ein auto angewiesen, alles lässt sich nicht in einer kürzeren zeit erledigen!
ja neue straßen führen zu mehr verkehr, und straßen werden bekanntlich da gebaut wo viele leute fahren um staus, wartezeiten, fahrzeiten usw. zu verkürzen. Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!
Außerdem werden schon sehr viele ideen des Projekt Zero umgesetzt, da man ja im sinne hat die "straßen" sicherer zu machen! und dazu gehört auch das limit 160 das ich zwar auch nicht gerade als richtig empfinde! aber auf der einen seite können mal die raser die sau raus lassen, und es kommt dadurch zu weniger straßenrennen die MENSCHEN und TIERE gefährden.
Jedenfalls werde ich immer für eine 2. Tunnelröhre stimmen, da ich zu viel gehört habe über diese schreckichen Unfälle, und ich große Angst habe zu so einem Unfall dazu zu stoßen, klar passieren immer noch unfälle aber bei weitem weniger!
Aber die Menschen sind heutzutage nicht nur durch die Werbung so automatiesiert, durch den ständigen Kampf müssen sie versuchen am ball zu bleiben und mit schnelleren mitteln angreifen und dadurch greifen sie zum auto, da sie oft nur so ihre familie durchfüttern können!
Menschen kann man nicht so einfach manipulieren, es gibt wenige die auf werbung ansprechen, dass sie dadurch vernarrt werden in einen gegenstand, ein SIMPSON Beispel ist da nicht gerade angebracht, den die Amies sind halt anders als wie wir vorarlberger denn bei uns heißt es halt:
SCHAFFA, SCHAFFA, HÜSLE BUO, KATZ VORKOFO SEALBER MUOSO
ich persönlich fahre auch sehr viel mit dem bus und es ist sicher gut! aber wieviele leute sind auf ein auto angewiesen als pendler? wenn man immer mehr die fahrgemeinschaften auslöst wie beim Doppelmayr usw. wie soll einer der in Dornbirn arbeitet rechtzeitig mit dem bus im industriegebiet sein wenn die busverbindungen am "arsch" sind. dadurch sind viele auf ein auto angewiesen, alles lässt sich nicht in einer kürzeren zeit erledigen!
ja neue straßen führen zu mehr verkehr, und straßen werden bekanntlich da gebaut wo viele leute fahren um staus, wartezeiten, fahrzeiten usw. zu verkürzen. Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!
Außerdem werden schon sehr viele ideen des Projekt Zero umgesetzt, da man ja im sinne hat die "straßen" sicherer zu machen! und dazu gehört auch das limit 160 das ich zwar auch nicht gerade als richtig empfinde! aber auf der einen seite können mal die raser die sau raus lassen, und es kommt dadurch zu weniger straßenrennen die MENSCHEN und TIERE gefährden.
Jedenfalls werde ich immer für eine 2. Tunnelröhre stimmen, da ich zu viel gehört habe über diese schreckichen Unfälle, und ich große Angst habe zu so einem Unfall dazu zu stoßen, klar passieren immer noch unfälle aber bei weitem weniger!
Aber die Menschen sind heutzutage nicht nur durch die Werbung so automatiesiert, durch den ständigen Kampf müssen sie versuchen am ball zu bleiben und mit schnelleren mitteln angreifen und dadurch greifen sie zum auto, da sie oft nur so ihre familie durchfüttern können!
Menschen kann man nicht so einfach manipulieren, es gibt wenige die auf werbung ansprechen, dass sie dadurch vernarrt werden in einen gegenstand, ein SIMPSON Beispel ist da nicht gerade angebracht, den die Amies sind halt anders als wie wir vorarlberger denn bei uns heißt es halt:
SCHAFFA, SCHAFFA, HÜSLE BUO, KATZ VORKOFO SEALBER MUOSO
tom (Gast) - 2. Mai, 12:56
Statistik II
Mit Statistik lässt sich viel herumspielen - 2. Tunnelröhre, weniger Todesopfer. Würde überhaupt ein Shuttle-Zug durchfahren, könnte man die Zahl noch weiter senken. Dann käme man sogar wieder mit einer Röhre aus (da freut sich dann die Kosten/Nutzen Statistik). Hat man den Shuttlezug, könnte man ihn ja als Nahverkehrsmittel fürs Rheintal verwenden (dann müssen die Pendler nicht mehr so viel mit den Autos rumkurven). Und die Firmen würden vielleicht auch näher an die Bahnverbindung ranbauen... Raumplanung wäre schon ein guter Hebel würde ich sagen.
"Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!"
-> Im Tunnel wohl aufeinmal keine Abgase mehr oder was?
Okay, kein Flamewar ;) Aufgrund der doch zahlreichen Diskussionen, vielleicht würde sich ein Forum anbieten?
"Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!"
-> Im Tunnel wohl aufeinmal keine Abgase mehr oder was?
Okay, kein Flamewar ;) Aufgrund der doch zahlreichen Diskussionen, vielleicht würde sich ein Forum anbieten?
bartenstein - 2. Mai, 13:45
Rauditum
"ich glaube eher sind die person gefährlich die mit dem auto unterwegs sind, die temposünder, die verkehrsrausids usw. nicht das auto selber!"
Natürlich, der Mensch lenkt den Karren. Vision Zero (http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507) zielt auch darauf ab das Verhalten der Menschen in Bahnen zu lenken und Verstöße zu sanktionieren.
"ich persönlich fahre auch sehr viel mit dem bus und es ist sicher gut! aber wieviele leute sind auf ein auto angewiesen als pendler? wenn man immer mehr die fahrgemeinschaften auslöst wie beim Doppelmayr usw. wie soll einer der in Dornbirn arbeitet rechtzeitig mit dem bus im industriegebiet sein wenn die busverbindungen am "arsch" sind. dadurch sind viele auf ein auto angewiesen, alles lässt sich nicht in einer kürzeren zeit erledigen!"
Ich rede ja auch nicht von der Abschaffung des Autos - Tempolimits, verstärkte Alkoholkontrollen, Fahrgemeinschaften ... tragen mehr zur Verkehrssicherheit bei als eine zweite Röhre. Warum werden diese Maßnahmen nicht umgesetzt? ;)
Die Politik setzt Rahmenbedinungen und ist mitverantwortlich für die Entwicklung einer Gesellschaft. Und die Politik der letzten Jahre war sehr autozentriert und ist es noch immer. Unsere Autoabhängigkeit haben wir selbst zu verantworten und nun ist es IMHO an der Zeit umzudenken. Die Grünen Bregenzerwald wollen dazu beitragen und Konzepte wie Carsharing, Mitfahrzentrale, vermehrt Schnellbusse, ... propagieren. VERKEHRSWENDE - NOW!
"Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!"
Die Glocknerstraße hat einen geringen Anteil an der Gletscherschmelze. Das ist vielmehr unserer autozentrierte, energieverschwendende (Verkehrs)politik, ...
"Außerdem werden schon sehr viele ideen des Projekt Zero umgesetzt, da man ja im sinne hat die "straßen" sicherer zu machen! und dazu gehört auch das limit 160 das ich zwar auch nicht gerade als richtig empfinde! aber auf der einen seite können mal die raser die sau raus lassen, und es kommt dadurch zu weniger straßenrennen die MENSCHEN und TIERE gefährden."
Wow, Geschwindigkeitserhöhung als Maßnahme zur Verkehrssicherheit!? Wie paradox ist das! Vielmehr sollten die bestehenden Tempolimits rigoros kontrolliert werden. Und auch die Umweltbelastung steigt mit Tempo 160, aber egal, oder?
"Jedenfalls werde ich immer für eine 2. Tunnelröhre stimmen, da ich zu viel gehört habe über diese schreckichen Unfälle, und ich große Angst habe zu so einem Unfall dazu zu stoßen, klar passieren immer noch unfälle aber bei weitem weniger!"
Die wenigsten Unfälle würden passieren wenn wir die VERKEHRSWENDE in Angriff nehmen und nicht den Status Quo durch sündteure Straßenbauten (Achraintunnel, 2. Röhre Pfänder, Letzetunnel, S18, ...) einzementieren.
Natürlich, der Mensch lenkt den Karren. Vision Zero (http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507) zielt auch darauf ab das Verhalten der Menschen in Bahnen zu lenken und Verstöße zu sanktionieren.
"ich persönlich fahre auch sehr viel mit dem bus und es ist sicher gut! aber wieviele leute sind auf ein auto angewiesen als pendler? wenn man immer mehr die fahrgemeinschaften auslöst wie beim Doppelmayr usw. wie soll einer der in Dornbirn arbeitet rechtzeitig mit dem bus im industriegebiet sein wenn die busverbindungen am "arsch" sind. dadurch sind viele auf ein auto angewiesen, alles lässt sich nicht in einer kürzeren zeit erledigen!"
Ich rede ja auch nicht von der Abschaffung des Autos - Tempolimits, verstärkte Alkoholkontrollen, Fahrgemeinschaften ... tragen mehr zur Verkehrssicherheit bei als eine zweite Röhre. Warum werden diese Maßnahmen nicht umgesetzt? ;)
Die Politik setzt Rahmenbedinungen und ist mitverantwortlich für die Entwicklung einer Gesellschaft. Und die Politik der letzten Jahre war sehr autozentriert und ist es noch immer. Unsere Autoabhängigkeit haben wir selbst zu verantworten und nun ist es IMHO an der Zeit umzudenken. Die Grünen Bregenzerwald wollen dazu beitragen und Konzepte wie Carsharing, Mitfahrzentrale, vermehrt Schnellbusse, ... propagieren. VERKEHRSWENDE - NOW!
"Lieber ist mir da schon wenn man einen tunnel gräbt als wie man baut straßen auf einen berg hinauf und wieder herunter wie beim großglockner zum beispiel, die straße ist nämlich auch unter anderem dafür verantwortlich, dass der gletscher zurück geht! da wäre ein tunnel schon ne geschicktere sache, da in einem felsen nicht wirklich etwas lebt!"
Die Glocknerstraße hat einen geringen Anteil an der Gletscherschmelze. Das ist vielmehr unserer autozentrierte, energieverschwendende (Verkehrs)politik, ...
"Außerdem werden schon sehr viele ideen des Projekt Zero umgesetzt, da man ja im sinne hat die "straßen" sicherer zu machen! und dazu gehört auch das limit 160 das ich zwar auch nicht gerade als richtig empfinde! aber auf der einen seite können mal die raser die sau raus lassen, und es kommt dadurch zu weniger straßenrennen die MENSCHEN und TIERE gefährden."
Wow, Geschwindigkeitserhöhung als Maßnahme zur Verkehrssicherheit!? Wie paradox ist das! Vielmehr sollten die bestehenden Tempolimits rigoros kontrolliert werden. Und auch die Umweltbelastung steigt mit Tempo 160, aber egal, oder?
"Jedenfalls werde ich immer für eine 2. Tunnelröhre stimmen, da ich zu viel gehört habe über diese schreckichen Unfälle, und ich große Angst habe zu so einem Unfall dazu zu stoßen, klar passieren immer noch unfälle aber bei weitem weniger!"
Die wenigsten Unfälle würden passieren wenn wir die VERKEHRSWENDE in Angriff nehmen und nicht den Status Quo durch sündteure Straßenbauten (Achraintunnel, 2. Röhre Pfänder, Letzetunnel, S18, ...) einzementieren.
Labormaus - 2. Mai, 19:42
Eine zweite Pfändertunnelröhre...
...halte ich für durchaus sinnvoll. Vom ÖAMTC hat der Pfänder immerhin die Sicherheitsnote "ausreichend" bekommen, was ja nicht wirklich gut ist.
Die Sicherheit erhöht sich, wenn der Gegenverkehr im Tunnel wegfällt. Weiteres ist eine zweite Röhre wichtiger Rettungs- und Fluchtweg! Bei Unfällen fällt es der Feuerwehr zum Beispiel durch Verbindungstunnel leichter, zum Unfallort zu gelangen und größere Infernos zu verhindern, das heißt Feuer zu löschen, bevor es auf andere Autos übergreift. Verbindungstunnel sind auch wichtige Fluchtwege.
Wie oft gab es denn schon Tunnelinfernos?
Zum Beispiel am 29. Mai 1999 im Tauerntunnel (eine Röhre!) nach einem Auffahrunfall, bei dem die Röhre zu einem Glutofen wurde und der Brand deswegen erst nach 16 Stunden gelöscht werden konnte - was übrigens 12 Menschenleben gekostet hat...
Oder am 24. März 1999 in Frankreich im Montblanc-Tunnel (eine Röhre!). Ein LKW gerät in Brand, das Feuer breitet sich aus und kann erst nach 24 Stunden gelöscht werden. 39 Menschen sterben.
Oder am 6. August 2001 im Gleinalmtunnel, als zwei Autos frontal zusammenstoßen und ein Brand ausbricht, bei dem vier Menschen sterben. Vier Verletzte können geborgen werden - dazu zählt ein Kind, dessen Haut zu 70% verbrannt ist.
(Quelle: http://www.oeamtc.at)
Und zur Vision Zero der VCÖ möchte ich gerne auch noch etwas sagen:
Der Vorsatz "Straßenverkehr ohne Todesopfer" ist zwar sehr ehrenvoll und zweifelsohne ein hohes Ziel, aber es ist nicht realisierbar.
Ich lese da: "“Vision Zero” – Mobilität ohne Todesopfer – muss und kann erreicht werden."
Dazu kann ich aber nur sagen: Nein, das kann es nicht, es ist schlicht und einfach Utopie.
Der Mensch ist fehlbar und nicht perfekt und er wird auch nie unfehlbar und perfekt werden. Solange also Menschen Autos (oder auch andere Verkehrsmittel) fahren wird es immer Unfälle geben, ob durch Alkohol, Sekundenschlaf oder schlicht und einfach Unachtsamkeit am Steuer tut hier nichts zur Sache. Und selbst wenn die Menschheit irgendwann Maschinen entwickeln wird, die ihre Verkehrsmittel fahren - auch dann wird es Unfälle geben, denn auch Technik ist fehlbar. Auch sie ist von Menschenhand geschaffen.
Vision Zero ist mit diesem Ziel also nicht durchführbar.
Die Sicherheit erhöht sich, wenn der Gegenverkehr im Tunnel wegfällt. Weiteres ist eine zweite Röhre wichtiger Rettungs- und Fluchtweg! Bei Unfällen fällt es der Feuerwehr zum Beispiel durch Verbindungstunnel leichter, zum Unfallort zu gelangen und größere Infernos zu verhindern, das heißt Feuer zu löschen, bevor es auf andere Autos übergreift. Verbindungstunnel sind auch wichtige Fluchtwege.
Wie oft gab es denn schon Tunnelinfernos?
Zum Beispiel am 29. Mai 1999 im Tauerntunnel (eine Röhre!) nach einem Auffahrunfall, bei dem die Röhre zu einem Glutofen wurde und der Brand deswegen erst nach 16 Stunden gelöscht werden konnte - was übrigens 12 Menschenleben gekostet hat...
Oder am 24. März 1999 in Frankreich im Montblanc-Tunnel (eine Röhre!). Ein LKW gerät in Brand, das Feuer breitet sich aus und kann erst nach 24 Stunden gelöscht werden. 39 Menschen sterben.
Oder am 6. August 2001 im Gleinalmtunnel, als zwei Autos frontal zusammenstoßen und ein Brand ausbricht, bei dem vier Menschen sterben. Vier Verletzte können geborgen werden - dazu zählt ein Kind, dessen Haut zu 70% verbrannt ist.
(Quelle: http://www.oeamtc.at)
Und zur Vision Zero der VCÖ möchte ich gerne auch noch etwas sagen:
Der Vorsatz "Straßenverkehr ohne Todesopfer" ist zwar sehr ehrenvoll und zweifelsohne ein hohes Ziel, aber es ist nicht realisierbar.
Ich lese da: "“Vision Zero” – Mobilität ohne Todesopfer – muss und kann erreicht werden."
Dazu kann ich aber nur sagen: Nein, das kann es nicht, es ist schlicht und einfach Utopie.
Der Mensch ist fehlbar und nicht perfekt und er wird auch nie unfehlbar und perfekt werden. Solange also Menschen Autos (oder auch andere Verkehrsmittel) fahren wird es immer Unfälle geben, ob durch Alkohol, Sekundenschlaf oder schlicht und einfach Unachtsamkeit am Steuer tut hier nichts zur Sache. Und selbst wenn die Menschheit irgendwann Maschinen entwickeln wird, die ihre Verkehrsmittel fahren - auch dann wird es Unfälle geben, denn auch Technik ist fehlbar. Auch sie ist von Menschenhand geschaffen.
Vision Zero ist mit diesem Ziel also nicht durchführbar.
bartenstein - 2. Mai, 20:56
Wenn die Verkehrssicherheit wirklich das vorrangigste Ziel ist, sollten IMHO alle sicherheitssteigerenden Maßnahmen ergriffen werden - auch die, die dem schwarzen ÖAMTC nicht passen. Beispielsweise Tempo 80/100 mit einer Schätzung von 405 Toten weniger pro Jahr. Kostet bedeutend weniger als € 500 Mio und hat mehr Effekt! Ließe sich darüber reden? Ich sage ja nicht, dass eine zweite Röhre auf keinen Fall kommen darf, aber rein ökonomisch halte ich es für sinnvoller zuerst die kostengünstigeren! und zugleich effektiveren! Maßnahmen umzusetzen.
"Wie oft gab es denn schon Tunnelinfernos?"
Gegenfragen: Wie oft kam es schon zu Verletzten und Toten durch Alkohol am Steuer und überhöhter Geschwindigkeit? http://www.vision-zero.de (-> Mehr Autos, mehr Gefahr)
Vision Zero soll meiner Meinung nach Ziel sein und bleiben. Was ist an dieser Vision falsch? Dass es sehr schwer wird diese Vision zu realsieren gibt der VCÖ auch offen zu. Mit den ausgearbeiteten Maßnahmen ( http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507 )könnten die Unfälle in den kommenden 10 Jahren um 90% reduziert werden. Ist es nicht unsere Pflicht, dass wir uns dieser Vision Zero so weit wie möglich nähern?
Meine Meinung zu ÖAMTC: Lobby für Autofahrer; VCÖ: Lobby für Mobilität mit Zukunft unter Berücksichtigung aller Verkehrsmittel: zu Fuß, Rad, Auto, ÖPNV.
"Wie oft gab es denn schon Tunnelinfernos?"
Gegenfragen: Wie oft kam es schon zu Verletzten und Toten durch Alkohol am Steuer und überhöhter Geschwindigkeit? http://www.vision-zero.de (-> Mehr Autos, mehr Gefahr)
Vision Zero soll meiner Meinung nach Ziel sein und bleiben. Was ist an dieser Vision falsch? Dass es sehr schwer wird diese Vision zu realsieren gibt der VCÖ auch offen zu. Mit den ausgearbeiteten Maßnahmen ( http://www.vcoe.at/detail.asp?ID=507 )könnten die Unfälle in den kommenden 10 Jahren um 90% reduziert werden. Ist es nicht unsere Pflicht, dass wir uns dieser Vision Zero so weit wie möglich nähern?
Meine Meinung zu ÖAMTC: Lobby für Autofahrer; VCÖ: Lobby für Mobilität mit Zukunft unter Berücksichtigung aller Verkehrsmittel: zu Fuß, Rad, Auto, ÖPNV.
Labormaus - 2. Mai, 21:48
Schon klar...
Verletzte und Tote durch Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindkeit wird es aber auch weiterhin geben, egal wie hart die Strafen sind oder wie hoch die Sicherheit oder welche Richtlinien eingeführt werden.
Es wird (leider Gottes!!!) immer "Ungläubige" geben, die sich nicht an Regeln halten und dadurch andere Leben in Gefahr bringen. Ob sie sich nun alkoholisiert oder übermüdet ans Steuer setzen oder auf die hirnverbrannte Idee kommen, Autorennen zu veranstalten. "Menschliches Versagen" wird sich nie verhindern lassen, egal welche Maßnahmen man ergreift.
An der Vision selbst ist gar nichts falsch.
Die Idee ist, wie ich schon sagte, eine mit einem sehr schönen Ziel. Auch finden sich durchaus sinnvolle Punkte in Vision Zero. Nur leider sind diese wohl kaum in diesem Ausmaß durchzusetzen, solange es Autos gibt. Auch wenn es wirklich schön wäre, wenn im Straßenverkehr keine Menschen mehr sterben würden. Erhöhte Sicherheit verringert die Zahlen bestimmt, aber ganz auf Null werden wir es nie schaffen.
Wenn man das wollte - wenn wir uns Vision Zero nähern wollen - müssten wohl alle zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. Und das in einer "AUTOmatisierten" Welt durchzusetzen...
Außerdem denke ich nicht, dass dem ÖAMTC solche Maßnahmen nicht passen (egal, wie schwarz er auch sein mag).
Wieso sollte es kein Anliegen eines Autofahrerclubs sein, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren?
Die Ansätze des ÖAMTCs sind eben andere - vielleicht teurere, aber auf jeden Fall auch sinnvolle.
Ich kann (Feuerwehr)Leute verstehen, die eine zweite Tunnelröhre haben wollen.
Es wird (leider Gottes!!!) immer "Ungläubige" geben, die sich nicht an Regeln halten und dadurch andere Leben in Gefahr bringen. Ob sie sich nun alkoholisiert oder übermüdet ans Steuer setzen oder auf die hirnverbrannte Idee kommen, Autorennen zu veranstalten. "Menschliches Versagen" wird sich nie verhindern lassen, egal welche Maßnahmen man ergreift.
An der Vision selbst ist gar nichts falsch.
Die Idee ist, wie ich schon sagte, eine mit einem sehr schönen Ziel. Auch finden sich durchaus sinnvolle Punkte in Vision Zero. Nur leider sind diese wohl kaum in diesem Ausmaß durchzusetzen, solange es Autos gibt. Auch wenn es wirklich schön wäre, wenn im Straßenverkehr keine Menschen mehr sterben würden. Erhöhte Sicherheit verringert die Zahlen bestimmt, aber ganz auf Null werden wir es nie schaffen.
Wenn man das wollte - wenn wir uns Vision Zero nähern wollen - müssten wohl alle zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren. Und das in einer "AUTOmatisierten" Welt durchzusetzen...
Außerdem denke ich nicht, dass dem ÖAMTC solche Maßnahmen nicht passen (egal, wie schwarz er auch sein mag).
Wieso sollte es kein Anliegen eines Autofahrerclubs sein, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren?
Die Ansätze des ÖAMTCs sind eben andere - vielleicht teurere, aber auf jeden Fall auch sinnvolle.
Ich kann (Feuerwehr)Leute verstehen, die eine zweite Tunnelröhre haben wollen.
bartenstein - 2. Mai, 22:00
"Menschliches Versagen wird sich nie verhindern lassen, egal welche Maßnahmen man ergreift."
Stimmt, aber mit strikteren Maßnahmen und dichteren Kontrollen lässt sich noch einiges herausholen.
"Außerdem denke ich nicht, dass dem ÖAMTC solche Maßnahmen nicht passen (egal, wie schwarz er auch sein mag).
Wieso sollte es kein Anliegen eines Autofahrerclubs sein, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren?
Die Ansätze des ÖAMTCs sind eben andere - vielleicht teurere, aber auf jeden Fall auch sinnvolle."
Mein Hauptkritikpunkt beim ÖAMTC: Dies ist ein Autofahrerclub, der nicht daran interessiert ist eine VERKEHRSWENDE herbeizuführen bzw. vermeintliche "Verschlechterungen" wie Tempo 80/100 für die Autofahrer zu akzeptieren.
Dem VCÖ ( http://www.vcoe.at ) hingegen geht es um Mobilität mit Zukunft unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger, vor allem auch der *schwachen* Verkehrsteilnehmer.
"Ich kann (Feuerwehr)Leute verstehen, die eine zweite Tunnelröhre haben wollen."
Ja, kann ich auch. Ich würde mir von den Feuerwehrleuten aber auch wünschen, dass sie sich gleichzeitig für eine VERKEHRSWENDE und die Maßnahmen der VISION ZERO einsetzen.
Stimmt, aber mit strikteren Maßnahmen und dichteren Kontrollen lässt sich noch einiges herausholen.
"Außerdem denke ich nicht, dass dem ÖAMTC solche Maßnahmen nicht passen (egal, wie schwarz er auch sein mag).
Wieso sollte es kein Anliegen eines Autofahrerclubs sein, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren?
Die Ansätze des ÖAMTCs sind eben andere - vielleicht teurere, aber auf jeden Fall auch sinnvolle."
Mein Hauptkritikpunkt beim ÖAMTC: Dies ist ein Autofahrerclub, der nicht daran interessiert ist eine VERKEHRSWENDE herbeizuführen bzw. vermeintliche "Verschlechterungen" wie Tempo 80/100 für die Autofahrer zu akzeptieren.
Dem VCÖ ( http://www.vcoe.at ) hingegen geht es um Mobilität mit Zukunft unter Berücksichtigung aller Verkehrsträger, vor allem auch der *schwachen* Verkehrsteilnehmer.
"Ich kann (Feuerwehr)Leute verstehen, die eine zweite Tunnelröhre haben wollen."
Ja, kann ich auch. Ich würde mir von den Feuerwehrleuten aber auch wünschen, dass sie sich gleichzeitig für eine VERKEHRSWENDE und die Maßnahmen der VISION ZERO einsetzen.
samotamaul - 2. Mai, 22:11
@ tom
ja aber der eine link auf den man netter weise immer wieder aufgefordert wird rauf zu klicken will ja nichts anderes! das sind visionen die kann man nicht durchsetzen, oder würden so viel überlegungen benötige, klar gibt es immer einen besseren weg, aber ist der mit so hohen zielen durchsetzbar? und außerdem habe diese veco- dinger das alles getestet oder was, so und so viele tote weniger usw. klar aber es liegt immer noch am menschen selber ob er etwas in anspruch nimmt, aber heutzutagen ist man automatisiert!
ne es geht mir nicht um die abgase, klar da enstehen gleich viel in einem tunnel, ganz meschugge bine oh ned, aber was ich meinte da wird nicht so viel natur kaputt gemacht als wie wenn da ne straße quer durch nen hügel führt, dass ist wohl ein unterschied.
@ alle
aber zum THEMA sicherheit, da darf es einfach keine DISKUSSIONEN geben, den der mensch sollte doch im Mittelpunkt stehen und nicht irgendein Regenwurm und ein Halm Gras. Klar sind diese auch wichtig, aber im punkto sicherheit sollte wohl immer noch der Mensch vorgehen.
Zum Glück gibt es ehrenamtliche Helfer die Menschen aus solch verzwickten lagen befreien, die sogar ihr leben aufs spiel setzten für andere! sicher wäre es besser wenn es nach den veco- dinger visionen gehen würde, aber die sind heute nicht umsetzbar!
Aber die GRÜNE PARTEI darf sich nicht wundern, dass man schon den Kopf schüttelt wegen dieser Demonstration. Weil ich glaube kaum ein Grüner ist Mitglied einer Rettungsorganisation, denn der würde wohl andere Argumente einbringen, als wie nur das dagegen sein!
Wie schon gesagt erlebt solch ein Tag!!!!!!!
und ideen sind ja gut und recht, aber die sollten sich schon auf einer durchführbaren ebene befinden, denn im punkto sichrheit bleibt kein platz für diskussionen, oder für herumphilosphierte ideen hier brauch man löschungsvorschläge zum Menschenschutz, und die könnte man durch verschärfte Kontrollen der Polizei auch erlangen, wäre sogar ein günstiger WEG, aber das verco - hat visionen die derzeit nicht durchfürbar sind!
und da könnt ihr immer mit den gleichen argumenten kommen, die bringen da nichts, es geht um sicherheit und was geht vor der Mensch oder die Natur?
ne es geht mir nicht um die abgase, klar da enstehen gleich viel in einem tunnel, ganz meschugge bine oh ned, aber was ich meinte da wird nicht so viel natur kaputt gemacht als wie wenn da ne straße quer durch nen hügel führt, dass ist wohl ein unterschied.
@ alle
aber zum THEMA sicherheit, da darf es einfach keine DISKUSSIONEN geben, den der mensch sollte doch im Mittelpunkt stehen und nicht irgendein Regenwurm und ein Halm Gras. Klar sind diese auch wichtig, aber im punkto sicherheit sollte wohl immer noch der Mensch vorgehen.
Zum Glück gibt es ehrenamtliche Helfer die Menschen aus solch verzwickten lagen befreien, die sogar ihr leben aufs spiel setzten für andere! sicher wäre es besser wenn es nach den veco- dinger visionen gehen würde, aber die sind heute nicht umsetzbar!
Aber die GRÜNE PARTEI darf sich nicht wundern, dass man schon den Kopf schüttelt wegen dieser Demonstration. Weil ich glaube kaum ein Grüner ist Mitglied einer Rettungsorganisation, denn der würde wohl andere Argumente einbringen, als wie nur das dagegen sein!
Wie schon gesagt erlebt solch ein Tag!!!!!!!
und ideen sind ja gut und recht, aber die sollten sich schon auf einer durchführbaren ebene befinden, denn im punkto sichrheit bleibt kein platz für diskussionen, oder für herumphilosphierte ideen hier brauch man löschungsvorschläge zum Menschenschutz, und die könnte man durch verschärfte Kontrollen der Polizei auch erlangen, wäre sogar ein günstiger WEG, aber das verco - hat visionen die derzeit nicht durchfürbar sind!
und da könnt ihr immer mit den gleichen argumenten kommen, die bringen da nichts, es geht um sicherheit und was geht vor der Mensch oder die Natur?
bartenstein - 2. Mai, 22:55
"und ideen sind ja gut und recht, aber die sollten sich schon auf einer durchführbaren ebene befinden, denn im punkto sichrheit bleibt kein platz für diskussionen, oder für herumphilosphierte ideen hier brauch man löschungsvorschläge zum Menschenschutz, und die könnte man durch verschärfte Kontrollen der Polizei auch erlangen, wäre sogar ein günstiger WEG, aber das verco - hat visionen die derzeit nicht durchfürbar sind!"
Wieso sollten die Visionen nicht durchführbar sein? brasilianisches Sprichwort. „Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum. Wenn mehrere träumen, dann wird es Realität.“
z.B. 20% Grün bei der nächsten NR-Wahl und es geht Richtung Vision Zero.
Es gibt in der Tat viele GRÜNE Menschen bei Rettungsorganisationen und vor allem sozialen Einrichtungen. Du findest, dass die Grünen "nur" gegen die 2. Röhre sind und keine Argumente bringe? Ich bitte dich die ganze Diskussion nachzulesen und zu reflektieren.
Der anthropozentrische Ansatz ist unser Dilemma. Der Mensch ist Teil der Natur! Wenn wir die Natur weiterhin so missbrauchen wird es uns auch nicht mehr lange geben.
Wieso sollten die Visionen nicht durchführbar sein? brasilianisches Sprichwort. „Wenn einer träumt, bleibt es ein Traum. Wenn mehrere träumen, dann wird es Realität.“
z.B. 20% Grün bei der nächsten NR-Wahl und es geht Richtung Vision Zero.
Es gibt in der Tat viele GRÜNE Menschen bei Rettungsorganisationen und vor allem sozialen Einrichtungen. Du findest, dass die Grünen "nur" gegen die 2. Röhre sind und keine Argumente bringe? Ich bitte dich die ganze Diskussion nachzulesen und zu reflektieren.
Der anthropozentrische Ansatz ist unser Dilemma. Der Mensch ist Teil der Natur! Wenn wir die Natur weiterhin so missbrauchen wird es uns auch nicht mehr lange geben.
samotamaul - 3. Mai, 11:13
da haben wir und wohl missverstanden, ich behaupte ja nicht das die grünen für nichts gut sind, klar haben sie auch gute sachen verwirklicht, aber in dem punkt um die 2. tunnelröhre und im allgemeinen zur sicherheit da steht ihr einfach abseits,
da kann ich euch nicht ernst nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!
da kann ich euch nicht ernst nehmen!!!!!!!!!!!!!!!!
barney (Gast) - 2. Mai, 13:50
servus
hallo dominik, hallo leute!
zuerst mal ein lob an euch für diesen bürgernahen, netten und unaufdringlichen "aktionismus".
ich finde es auch sehr lobenswert, dass ihr euch gegen die atomenergie einsetzt.
worin ich jedoch ein leichtes manko sehe, sind eure alternativen (das meine ich jetzt nicht so schlimm, wie es klingt ;-)
ich glaube, dass wir in vorarlberg schon ziemlich energieeffizient unterwegs sind (energiesparendes bauen, biomasse-anlagen, energiefreundliche gemeinden,...). ausnahme: verkehr. hier ist der mensch einfach zu faul und zu bequem, um auf öpnv, car-sharing, mitfahrbörsen etc. umzusteigen. ich glaube, das ist wie mit dem rauchen: so teuer und schädlich die zigaretten auch sind, man hört trotzdem nicht auf. so teuer das benzin auch ist und so schädlich das autofahren für die umwelt ist, man fährt trotzdem nicht weniger. ich glaube, auch der ausbau des öpnv bringt nicht sehr viel.
eine alternative zum atomstrom ist meiner meinung nach in unseren breiten nach wie vor die wasserkraft. leider sind hier die grünen auch dagegen, was ich nicht ganz verstehe.
im übrigen finde ich es gut, dass du (bei ausländerfragen) für eine differenzierung bist. daher würde ich auch bei inländern keine verallgemeinerungen anstellen, wie etwa die einschätzung über toleranz im bregenzerwald aufgrund eines hitler-befürworters.
alles in allem aber trotzdem eine tolle sache, was ihr da macht, und nix für ungut!
zuerst mal ein lob an euch für diesen bürgernahen, netten und unaufdringlichen "aktionismus".
ich finde es auch sehr lobenswert, dass ihr euch gegen die atomenergie einsetzt.
worin ich jedoch ein leichtes manko sehe, sind eure alternativen (das meine ich jetzt nicht so schlimm, wie es klingt ;-)
ich glaube, dass wir in vorarlberg schon ziemlich energieeffizient unterwegs sind (energiesparendes bauen, biomasse-anlagen, energiefreundliche gemeinden,...). ausnahme: verkehr. hier ist der mensch einfach zu faul und zu bequem, um auf öpnv, car-sharing, mitfahrbörsen etc. umzusteigen. ich glaube, das ist wie mit dem rauchen: so teuer und schädlich die zigaretten auch sind, man hört trotzdem nicht auf. so teuer das benzin auch ist und so schädlich das autofahren für die umwelt ist, man fährt trotzdem nicht weniger. ich glaube, auch der ausbau des öpnv bringt nicht sehr viel.
eine alternative zum atomstrom ist meiner meinung nach in unseren breiten nach wie vor die wasserkraft. leider sind hier die grünen auch dagegen, was ich nicht ganz verstehe.
im übrigen finde ich es gut, dass du (bei ausländerfragen) für eine differenzierung bist. daher würde ich auch bei inländern keine verallgemeinerungen anstellen, wie etwa die einschätzung über toleranz im bregenzerwald aufgrund eines hitler-befürworters.
alles in allem aber trotzdem eine tolle sache, was ihr da macht, und nix für ungut!
bartenstein - 2. Mai, 17:00
Hallo Barney! Danke für deine Rückmeldung und das Lob für den bürgernahen Aktionismus. :)
Ich gebe dir recht, dass wir in Vorarlberg schon einige Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt haben. Ein Sorgenkind bleibt aber der wachsende Strombedarf. Seit die Familie Bartenstein der Ökostrombörse ( http://www.oekostromboerse.at/ ) beigetreten ist, zahlen wir freiwillig 1 Cent / kWh mehr. Durch gezielte Maßnahmen haben wir die erwarteten Mehrkosten von ca. 50 Euro pro Jahr bereits kompensiert. Auszug aus dem umfangreichen Maßnahmenkatalog: Energiesparlampen, Computer schaltet nach 1h Passivbetrieb auf Hibernationmode, Ersatz des energiefressenden Servers, Wasserkocher, Standbyvorschaltgerät beim Fernseher, optimale Kühlschranktemperatur, energieeffizientes Kochen...) Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass durch einfache Energieeffizienzmaßnahmen der Strombedarf um 10-20% gesenkt werden kann.
Die Grünen sind nicht generell gegen Wasserkraft - nur wenn dadurch wertvolle Naturräume zerstört werden. Dies ist meist bei Großkraftwerken der Fall. Kleinwasserkraft bietet auch viel Potenzial. So sind Mitglieder der Grünen Feldkirchs sogar am Kraftwerk Hochwuhr ( http://www.feldkirch.at/stadtwerke/Projekte/Wasserkraft/Hochwuhr ) beteiligt. Persönlich würde ich als Obmann des Ausschusses für Nachhaltigkeit und Umwelt ( http://anau.hittisau.at ) gerne das Kleinwasserkraftwerk Ließenbach in Hittisau wiederbeleben.
Mehr (Details, Diagramme, ...) zu den Energieeffizienzmaßnahmen im Hause Bartenstein gibt in einem eigenen Blogeintrag in den kommenden Wochen.
Die Alternativen zum Autoverkehr werden attraktiver - wenn die Politik das will. (Kosten, Qualität) Die Autofahrer werden die von ihnen verursachten Kosten übernehmen müssen. (Kostenwahrheit) Die VERKEHRSWENDE ist möglich und wird passieren (müssen).
Danke für den Hinweis - die BregenzerwälderInnen haben beim Thema Migration natürlich auch das Recht auf Differenzierung. Finde ich schön und gut, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird. Bin kritik- und lernfähig. Danke!
Ich gebe dir recht, dass wir in Vorarlberg schon einige Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt haben. Ein Sorgenkind bleibt aber der wachsende Strombedarf. Seit die Familie Bartenstein der Ökostrombörse ( http://www.oekostromboerse.at/ ) beigetreten ist, zahlen wir freiwillig 1 Cent / kWh mehr. Durch gezielte Maßnahmen haben wir die erwarteten Mehrkosten von ca. 50 Euro pro Jahr bereits kompensiert. Auszug aus dem umfangreichen Maßnahmenkatalog: Energiesparlampen, Computer schaltet nach 1h Passivbetrieb auf Hibernationmode, Ersatz des energiefressenden Servers, Wasserkocher, Standbyvorschaltgerät beim Fernseher, optimale Kühlschranktemperatur, energieeffizientes Kochen...) Was ich damit ausdrücken möchte ist, dass durch einfache Energieeffizienzmaßnahmen der Strombedarf um 10-20% gesenkt werden kann.
Die Grünen sind nicht generell gegen Wasserkraft - nur wenn dadurch wertvolle Naturräume zerstört werden. Dies ist meist bei Großkraftwerken der Fall. Kleinwasserkraft bietet auch viel Potenzial. So sind Mitglieder der Grünen Feldkirchs sogar am Kraftwerk Hochwuhr ( http://www.feldkirch.at/stadtwerke/Projekte/Wasserkraft/Hochwuhr ) beteiligt. Persönlich würde ich als Obmann des Ausschusses für Nachhaltigkeit und Umwelt ( http://anau.hittisau.at ) gerne das Kleinwasserkraftwerk Ließenbach in Hittisau wiederbeleben.
Mehr (Details, Diagramme, ...) zu den Energieeffizienzmaßnahmen im Hause Bartenstein gibt in einem eigenen Blogeintrag in den kommenden Wochen.
Die Alternativen zum Autoverkehr werden attraktiver - wenn die Politik das will. (Kosten, Qualität) Die Autofahrer werden die von ihnen verursachten Kosten übernehmen müssen. (Kostenwahrheit) Die VERKEHRSWENDE ist möglich und wird passieren (müssen).
Danke für den Hinweis - die BregenzerwälderInnen haben beim Thema Migration natürlich auch das Recht auf Differenzierung. Finde ich schön und gut, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird. Bin kritik- und lernfähig. Danke!
Sagara - 3. Mai, 22:53
@ samotamaul - der mensch im zentrum
... (des universums) - da bin ich nicht dafür!!!
mir fällt auch ad hoc nix ein, wo das schon mal gut funktioniert hat.
Nur einen ganzheitlichen Ansatz - Mensch+Natur, Mensch=Natur, ein Verständnis dafür, wie die Dinge zusammenhängen, Mensch ohne Natur nicht kann, Natur ohne Mensch allerdings schon...
Natürlich bin ich gegen so eine 2. Röhre, ich bin auch dagegen, daß der Gemeindeteich vor unserem Haus eingezäunt wird - zur Sicherheit - ...
Wenn ein Feuerwehrmann in so eine Situation kommt - das muss echt schlimm sein ;o(
Gibt es vielleicht eine Studie: wenn nur halb so viele durch eine Röhre fahren, gibts nur halb so viele Unfälle? Das wär doch auch ein Ansatz - zur Sicherheit - des Menschen...
dabei bewirkt so ein 2. tunnel genau das gegenteil: es fahren immer mehr autos durch - immer mehr potenzial für sekundenschläfer...
Freiheit stirbt mit Sicherheit.
500 Millionen, was die Grünen so minimum schätzen, das ist eine Menge Freiheit - wieviel Arbeitsstunden fliessen da rein? bei einem Lohn von 10€/Stunde müsste ich 50 Millionen Stunden meiner Freiheit erstmal hergeben, das sind 26.041 Jahre oder für 1000 Menschen 26 Jahre.
irgendwie abartig
mir fällt auch ad hoc nix ein, wo das schon mal gut funktioniert hat.
Nur einen ganzheitlichen Ansatz - Mensch+Natur, Mensch=Natur, ein Verständnis dafür, wie die Dinge zusammenhängen, Mensch ohne Natur nicht kann, Natur ohne Mensch allerdings schon...
Natürlich bin ich gegen so eine 2. Röhre, ich bin auch dagegen, daß der Gemeindeteich vor unserem Haus eingezäunt wird - zur Sicherheit - ...
Wenn ein Feuerwehrmann in so eine Situation kommt - das muss echt schlimm sein ;o(
Gibt es vielleicht eine Studie: wenn nur halb so viele durch eine Röhre fahren, gibts nur halb so viele Unfälle? Das wär doch auch ein Ansatz - zur Sicherheit - des Menschen...
dabei bewirkt so ein 2. tunnel genau das gegenteil: es fahren immer mehr autos durch - immer mehr potenzial für sekundenschläfer...
Freiheit stirbt mit Sicherheit.
500 Millionen, was die Grünen so minimum schätzen, das ist eine Menge Freiheit - wieviel Arbeitsstunden fliessen da rein? bei einem Lohn von 10€/Stunde müsste ich 50 Millionen Stunden meiner Freiheit erstmal hergeben, das sind 26.041 Jahre oder für 1000 Menschen 26 Jahre.
irgendwie abartig
Labormaus - 4. Mai, 10:25
Hmmm...
@ Sagara:
Wenn nur halb so viele Autos durch einen einröhrigen Tunnel fahren, gibt es vielleicht weniger Unfälle, da magst du Recht haben. Aber der heutige Trend geht nun einmal leider in die andere Richtung. Mobil zu sein (und zwar ohne auf Fahrpläne achten zu müssen) ist modern und gibt auch ein gewisses Gefühl von "Freiheit".
Es mag auch sein, dass bei einer zweiten Röhre der Verkehr zu nimmt, aber die Zahl der schlimmen Unfälle wird wohl niedriger werden.
Bis dato gibt es im Pfändertunnel nicht einmal vernünftige Fluchtwege oder Notausgänge. Mit einer zeiten Röhre können Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen zum Unglücksort fahren, bevor etwas Schlimmeres passiert und andere Betroffene können schneller Fliehen.
Schlimme Unfälle kommen nun einmal öfter in einröhrigen Tunneln vor, die durch Brände oft zum Glutofen werden, was es der Feuerwehr oft nicht einmal möglich macht, in den Tunnel zum Unfallort zu fahren.
Die Sanierung eines ausgebrannten, einröhrigen Tunnels ist mit Sicherheit auch nicht gerade billig. Eine zweite Röhre bewährt sich sozusagen auf längere Zeit, auch wenn der Preis jetzt hoch sein mag.
Den Pfändertunnel gibt es nun mal und er ist ein wichtiges Verbindungsstück und geht immerhin durch einen Berg, statt mit einer ausladenden Umfahrungsstraße womöglich ein tolles Naturgebiet kaputt zu machen?! Die Sicherheit dieses Tunnels ist nicht optimal und muss deshalb verbessert werden, damit es endlich ordentliche Fluchtwege gibt und der Feuerwehr eine Möglichkeit gibt, den Tunnel besser überwachen zu können.
Nun ja, wie dem auch sei: Ich bleibe dabei... Die zweite Röhre erachte ich für sinnvoll, auch wenn sie teuer ist.
Dass es auch noch andere Wege zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gibt, ist klar. Aber bei der zweiten Röhre handelt es sich nun einmal speziell um die Erhöhung der Sicherheit des Pfändertunnels, der schon viel befahren wird und daher auch großes Unfallrisiko besteht.
Wenn nur halb so viele Autos durch einen einröhrigen Tunnel fahren, gibt es vielleicht weniger Unfälle, da magst du Recht haben. Aber der heutige Trend geht nun einmal leider in die andere Richtung. Mobil zu sein (und zwar ohne auf Fahrpläne achten zu müssen) ist modern und gibt auch ein gewisses Gefühl von "Freiheit".
Es mag auch sein, dass bei einer zweiten Röhre der Verkehr zu nimmt, aber die Zahl der schlimmen Unfälle wird wohl niedriger werden.
Bis dato gibt es im Pfändertunnel nicht einmal vernünftige Fluchtwege oder Notausgänge. Mit einer zeiten Röhre können Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen zum Unglücksort fahren, bevor etwas Schlimmeres passiert und andere Betroffene können schneller Fliehen.
Schlimme Unfälle kommen nun einmal öfter in einröhrigen Tunneln vor, die durch Brände oft zum Glutofen werden, was es der Feuerwehr oft nicht einmal möglich macht, in den Tunnel zum Unfallort zu fahren.
Die Sanierung eines ausgebrannten, einröhrigen Tunnels ist mit Sicherheit auch nicht gerade billig. Eine zweite Röhre bewährt sich sozusagen auf längere Zeit, auch wenn der Preis jetzt hoch sein mag.
Den Pfändertunnel gibt es nun mal und er ist ein wichtiges Verbindungsstück und geht immerhin durch einen Berg, statt mit einer ausladenden Umfahrungsstraße womöglich ein tolles Naturgebiet kaputt zu machen?! Die Sicherheit dieses Tunnels ist nicht optimal und muss deshalb verbessert werden, damit es endlich ordentliche Fluchtwege gibt und der Feuerwehr eine Möglichkeit gibt, den Tunnel besser überwachen zu können.
Nun ja, wie dem auch sei: Ich bleibe dabei... Die zweite Röhre erachte ich für sinnvoll, auch wenn sie teuer ist.
Dass es auch noch andere Wege zur Erhöhung der Verkehrssicherheit gibt, ist klar. Aber bei der zweiten Röhre handelt es sich nun einmal speziell um die Erhöhung der Sicherheit des Pfändertunnels, der schon viel befahren wird und daher auch großes Unfallrisiko besteht.
ich nochmal (Gast) - 4. Mai, 20:57
nun...
danke du bestätigst meine Argumente GEGEN diesen Tunnel. - jeder ihre meinung...
;o))
;o))





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